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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab 20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab 20.00 Uhr einen Song aus einem brandaktuellen Album auf www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 6,5 von 10

Ganz im Sinne des frühen Achtziger Jahre Speed- und Trash Metal hämmern uns die Norweger NEKROMANTHEON hier acht Stücke in einer halben Stunde um die Ohren, dass man sich tatsächlich 30 Jahre zurück versetzt fühlt. Ja, sie klingen ehrlich stark nach ihren großen Vorbildern wie frühe SLAYER oder auch DARK ANGEL. Dazu kommt die bewusst retro und räudig gehaltene Produktion, die sie in ihrem eigenen Studio auf die Beine stellten und dadurch dem nunmehr zweiten Longplayer (neben zwei Split-CDs und einer EP) einen gewissen Charme verleihen. Das Trio um Sänger und Gitarrist Arlid Myren Torp, Drummer Christian Holm und Bassist Sindre Solem zeigt dann gleich zu Beginn mit den beiden Uptempo Krachern "Cast Down To The Void" und "Blood WIsdom" wo der Hase in Höchstgeschwindigkeit hinrennt. Wobei zweiteres aber besser auf den Punkt kommt. Bei "Embrace The Oracle'" wird anfangs tatsächlich das Tempo variiert, ehe auch hier der typische Speedmetal "Groove" alles flach walzt. Endlich wirkliche Abwechslung bietet dann "Coven Of The Minotaur", welches anfangs sogar mit einem coolen Riff aufwartet, ehe wieder klassischer Speedmetal angesagt ist. Sänger Arlid klingt sogar ein wenig nach VENOM dabei und das macht diesen Song dann zu einem von zwei Anspieltipps von mir. Der zweite ist der Titelsong "Rise, Vulcan Spectre", bei dem ich sogar einen vernünftigen Refrain raushören kann. Ansonsten ist leider ziemlich eintöniges Speedmetal Allerlei zu hören, welches zwar wirklich an die alten Zeiten erinnert, mich aber besonders im Gitarren- und Schlagzeugbereich nicht wirklich umhaut. Dazu klingen zu viele der Riffs und Drums nach bereits 100x gehört. Ganz wichtig ist natürlich, dass ihr euch wenn möglich diese Scheibe als Vinyl zulegt. Dann spielt der Charme einfach eine noch größere Rolle. Fans dürfen zugreifen, alle anderen werden sich wahrscheinlich schnell langweilen.

Markus

Wertung: 7 von 10

Beamt Euch mal kurz in das Jahr 1986 zurück…Kreator haben uns soeben ihr Frühphasen-Meisterwerk „Pleasure To Kill“ beschert. Slayers EP „Haunting The Chapel“ und der Longplayer „Hell Awaits“ lassen sämtliche Abtastnadeln durchglühen und Possessed legen mit „Seven Churches“ serienweise elterliche Stereoanlagen in Schutt und Asche. Ein Genre ist dabei sich um eine entscheidende Nuance zu erweitern: Thrash- mutiert zum Death Metal.

Zurück ins hier und jetzt.
High Roller Records bescheren uns ein norwegisches Trio welches in genau diese Kerbe schlägt.

Elf Thrash/Death Metal Bretter nageln uns NEKROMANTHEON mit „DIVINITY OF DEATH“ an die Ohren und decken damit thematisch als auch musikalisch alles ab was den Anhänger der oben genannten Genres glücklich macht. Drummer Christian Holm hat extra die kleine Tom herausgeholt um die Drum-Sounds vergangener Zeiten aufleben zu lassen, die Produktion der Platte klingt überhaupt sehr rauh und natürlich, was mich sehr erfreut. Shouter und Bassist Sindre Solem röhrt wie einst Conrad "Cronos" Lant, sogar das fiese Gelächter des verrückten Engländers hat er drauf. Hätte er jetzt noch die High-Pitch Screams des frühen Tom Araya im Repertoire wäre die Sache perfekt. Die solide Gitarrenarbeit von Christian Holm lässt Erinnerungen an die Riff-Battles des stilprägenden Duos King/Hanneman wachwerden. Ein zweiter Gitarrist hätte hier aber sicher gutgetan.

So ziehen NEKROMANTHEON Nummern wie Gringo Death, The Point Of No Return, Cry Havoc, usw.
ohne Verschnaufpause durch daß es eine wahre Freude ist. Sicherlich muss an dieser Stelle aber auch erwähnt werden daß die handwerklichen Fähigkeiten der drei, als auch die ehrliche Produktion zwar eine runde Sache ergeben, doch von Kreativität oder gar eigener Identität keine Spur. Zu sehr zitieren NEKROMANTHEON die alten Zeiten, es bleibt leider kein Platz für eigene Ideen.

Mit einer Spielzeit von 31 Minuten fällt die Scheibe eher bescheiden aus, durch das durchgehend hohe Tempo verlangt man dem Hörer allerdings auch einiges ab, ergo braucht man nach dem Schlußsong ohnehin erstmal eine Verschnaufpause.
 
Fazit: Wer die alten Zeiten in Form eines Thrash Albums der Marke Kreator/Slayer/Venom/Possessed
aufleben lassen möchte und sich dabei nicht daran stört daß es sich bei  DIVINITY OF DEATH um ein Plagiat handelt kann hier bedenkenlos zugreifen, dann macht die Platte wirklich Laune.
Anhänger gehobener, innovativer Metal-Kunst: Finger weg.

Die Band liefert hier ein starkes Debütalbum ab, täte aber gut daran eigene Ideen zu entwickeln, deshalb ziehe ich drei Punkte ab. 7 von 10.

Bernd

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Nekromantheon - Rise, Vulcan Spectre

Info

Band: Nekromantheon
Album: Rise, Vulcan Spectre
Spielzeit: 30:42 min.
Plattenfirma: Indie Recordings
Veröffentlichung: 13.01.2012
Homepage:
www.myspace.com/nekromantheon

Tracklist

1. Cast Down To The Void
2. Blood Wisdom
3. Embrace The Oracle
4. Coven Of The Minotaur
5. The Usurper Command
6. Rise, Vulcan Spectre
7. Twelve Depths Of Hades
8. Raised By Dogs

necromantheon - divinity of death

Info

Band : Nekromantheon
Album : Divinity Of Death
Spielzeit : 31:27
Plattenfirma : High Roller Records
VÖ : bereits erschienen
Homepage:
www.myspace.com/nekromantheon

Tracklist

Gringo Death
The Point Of No Return
Cry Havoc
Divinity Of Death
Lex Talionis
Devolutionary Storms
Tortured In Tartaros
Further Beyond
Acid Visions
Psyanide
Alcoholy Terror

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