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Band: Neil Leyton Album: The Betrayal Of the Self Spielzeit: 42:35 min Plattenfirma/ Vertrieb: Fading Ways Music Vergleichbare Bands: David Bowie, Mando Diao, ein bisschen Songwriter Wertung: 8,5 Manchmal macht es Spaß überrascht zu werden. So flatterte eher unverhofft das neue Werk von NEIL LEYTON auf den Tisch. Als eher versiert im Hard Rock, Metal Bereich, konnte ich mit dem Namen erst mal nicht so viel anfangen. Aber es klang interessant. Also CD in den Player und los. Die ersten Takte hätten fast von TITO & TARANTULA stammen können, nur der Mexiko Touch fehlte. Dann ging es aber doch mehr in die BOWIE Richtung und der zweite Track „When A Ghost Flies Young“ setzte sich äußerst positiv in meinen Gehörgängen fest. Das folgende „Slowdance 1974“ tendierte dann in eine mehr Songwriter-orientierte Richtung und lief gleich noch besser rein. Mit dem abschließenden „Darkness Falls“ hat Neil noch ein Stück am Start, das fast von der letzten SPRINGSTEEN Scheibe „Devils And Dust“ hätte stammen können. Sehr abwechslungsreich ist es also geworden. Mal ein wenig MANDO DIAO, dann etwas mehr BOWIE und immer wieder kleine Überraschungen, die diese knapp 43 Minuten sehr kurzweilig werden lassen. Besonders hervorzuheben, wäre noch das engagierte „Adopt-A-Terrorist“ das sich der große Busch in Washington unbedingt mal genauer anhören sollte. Ein klasse Album, das irre viel Spaß macht und einen großen Erfolg verdient hätte.
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