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Band: Necros Christos Album: Doom Of The Occult Spielzeit: 65:14 min. Label/ Vertrieb: Van Records Homepage: www.darknessdamnationdeath.com Veröffentlichung: 11.03.2011 Wertung: 8 von 10 Nach Triune Impurity Rites' erscheint nun das zweite Album der Berliner Death-Metaller Necros Christos: Doom Of The Occult. Das Vierer-Gespann liefert, wie schon beim Vorgängeralbum, eine düstere Mischung aus Death – und Blackmetal mit anti-christlichen Texten. Diese Finsternis macht sich bereits beim ersten Track bemerkbar, der als Einleitung in das Album, also ein Intro darstellt. Wie in einer geistlichen Messe hört man zunächst eine Orgel, dann einen Vorsänger und einen gemischten Chor aus Männer – und Frauenstimme, die das Kyrie Eleison – in vorchristlicher Zeit ein Huldigungsruf an die Götter, später dann ein Bittruf um Gottes Erbarmen – anstimmen. Aber schon die ersten angesungenen Töne klingen nicht gerade einladend, sondern sind sehr dissonant und wirken eher verstörend und unheilvoll. Zudem kann man eine Art Verdichtung in den Stimmen ausmachen, die immer mehr anschwillt und am Ende abrupt abklingt. Erst beim zweiten Track – Baal Of Ekron – bemerkt man, in welche musikalische Richtung das Album geht, denn die aufheulende Gitarre und die chromatisch nach unten verlaufenden Riffs muten schon sehr todesmetallisch an. Dazu ein dichter Schlagzeug-Teppich und fieses Gegrowle verstärken den Eindruck. Zwischendurch wird das Tempo zurückgenommen und der Doom-Anteil überwiegt. Ähnlich vielen Black-Metal Alben gibt es hier fast nach jedem Track ein kurzes Orgel-Zwischenspiel, das die Band als Temple bezeichnet. Besondere Zwischenspiele bieten beispielsweise der fünfte, zehnte Track, die sehr orientalisch klingen. Beim fünften ist nur eine Gitarre zu hören, die eine fremdländische Melodie spielt. Beim zehnten wird eine Flöte von Gitarre und Trommel begleitet. Man könnte vermuten, dass die Idee von Sänger Mors Dalos Ra stammt, der zusätzlich in einem Nebenprojekt mit akustischer, orientalischer Musik beschäftigt. Was die Tracks zwischen den Interludes gemeinsam haben oder was sie besonders auszeichnet, sind die brachialen, düsteren Gitarrenriffs, die sich in den tieferen Regionen bewegen, das rumpelnde Schlagzeug, das die Songs vorantreibt und das finstere Gegrowle. Die Soli lassen an manchen Stellen wieder orientalische Einflüsse – zum Beispiel eine fremdartige Tonleiter – erkennen. Anspieltipp ist ganz klar: Necromantique Nun. Als Fazit sei zu Doom Of The Occult gesagt: wer gerne Death-Metal mit kleinen epischen Verzierungen hört, sollte unbedingt reinhören. Für den Durchschnitts-Metaller vermutlich ein bissl gewöhnungsbedürftig und finster. Franziska
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