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naughty boys - destiny calls

Band: Naughty Boys
Album: Destiny Calls
Spielzeit: min.
Plattenfirma/Vertrieb: N-Records/Music Buy Mail
Veröffentlichung: 09.09.2009
Homepage: www.naughtyboys.se oder www.myspace.com/naughtyboys
Wertung: 8
Vor 2 Jahren erblickte mit “R U Naughty Enough?” das Debüt der Schweden das Licht der Welt. Jetzt steht mit “Destiny Calls” der Nachfolger in den Startlöchern und ich bin mal gespannt, ob mich die neuen Songs auch so begeistern können wie einige auf dem Erstling. Aber was ist das? Wo ist denn der fünfte Mann hin? Die NAUGHTY BOYS sind anno 2009 nur noch zu viert unterwegs, denn Bassist Robert Norberg hat die Band verlassen, Ersatz wird noch gesucht. Der Sound auf “Destiny Calls” ist ein wenig düsterer als beim Debüt, was aber gleich geblieben ist, sind die Melodien, die sich sofort erschließen und gute Laune machen. Insgesamt haben die Schweden den Spagat zwischen typischer 80ger Mucke und modernem Rock wieder gut eingefangen. Eigentlich ist es aber auch total schnuppe, “Destiny Calls” rockt einfach, egal was man in die Songs hineininterpretiert und was jeder Einzelne hier und da erkennen möchte. Die neue NAUGHTY BOYS ist ein tolles Rockalbum, das gerade heraus kommt und keine überflüssigen Spielereien benötigt. Und summa summarum ist die Qualität der Songs im Vergleich zum Vorgänger noch besser geworden, Waren auf “R U Naughty Enough?” noch ein paar Füller zu beklagen, gibt es diese auf “Destiny Calls” kaum noch. Meine Faves wären “Don´t Turn Around”, “Endless Pain” und “Light Of The Day”. Jetzt seid Ihr gefragt, Eure Lieblinge herauszufinden. Reinhören ist Pflicht (kaufen aber eigentlich auch).
Stefan
 

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Band: Naughty Boys
Album: R U Naughty Enough?
Spielzeit: 59:42 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Musicbuymail
Vergleichbare Bands: Sunrise Avenue, Mike Tramp
Homepage: www.naughtyboys.se oder www.myspace.com/naughtyboys
Wertung: 7,5
Die fünf ungezogenen Jungens aus Schweden gibt es bereits seit 1989, wo sie in einer Mittagspause in der Schule von Sänger Mikael Persson und Keyboarder Morgan Sjöberg gegründet wurden. Allzu viel Staub haben die Buben bis dato noch nicht aufwirbeln können, zudem ist „R U Naughty Enough?“ erst der zweite Longplayer in eben diesen 18 Jahren. Zur Verteidigung sei aber gesagt, dass die Band zwischen 1994 und 2002 praktisch nicht existierte und neben dem 1993 erschienenen selbstbetitelten Debüt auch noch zwei Singles unter das Volk gebracht wurden („X-Ten“ 2003 und „Shake The Neighbourhood“ 2005). Jetzt sind sie aber zurück, um uns von ihren Stärken zu überzeugen. Und das gelingt mit coolen Songs wie „Only God“, „Trail Of Tears“ oder „Last Man Standing“ doch recht gut. Highlight ist jedoch unumstritten das von der 2003er Single „X-Ten“ stammende „I Will“, das einfach nicht aus dem Kopf will und sich gehörig in die Gehörgänge frisst. Auch die Ballade „After The Rain“ ist ein weiterer Höhepunkt der insgesamt 13 Songs umfassenden Scheibe. Das ist aber gleichzeitig einer der größten Kritikpunkte, denn nicht alle der folgenden Stücke können das recht hohe Level der ersten 5-6 Songs halten und somit schleicht sich mit der Zeit etwas Langeweile ein. Zudem finde ich das Cover alles andere als ansprechend, denn beim Stöbern im CD-Laden weckt dieses „Artwork“ wirklich keinerlei Interesse und hat eher den Charme einer 0815-Alternativ-Indie-Schrammel-Band, was die NAUGHTY BOYS ja mitnichten sind. Somit sollte sich jeder selbst fragen, ob er wirklich naughty enough ist, es mit den echten NAUGTY BOYS aufzunehmen…Jedenfalls solltet Ihr es einmal ausprobieren, denn dieses Album birgt eine Menge hochmelodischer, groovender Gute-Laune-Nummern zum Mitrocken.
Stefan

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