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Band: N.O.W. Album: Force Of Nature Spielzeit: 57:58 min. Plattenfirma/Vertrieb: Escape Music Veröffentlichung: 19.02.2010 Homepage: www.myspace.com/nowrockband Wertung: 6 (plus 1, da es schade um die guten Songs ist) Mein erster Gedanke beim Hören von “Force Of Nature” war: Das Manko ist der Sound! Insgesamt zu dumpf, die Gitarren haben zu wenig Dampf und die Keyboards klingen aufgesetzt und unpassend. Da sollte doch im Zeitalter der Digitalisierung fernab jeden Studios vermeintlich mehr drin sein. Eine Zeit, die es scheinbar ziemlich einfach macht, im heimischen Wohnzimmer oder im tiefen Keller einen Wahnsinnssound zu zaubern (der Fachmann wird zwar ganz schnell abwinken und dies verneinen, aber das ist ein ganz anderes Thema). Das ist ehrlich gesagt kein guter Einstieg in eine CD-Besprechung aber das waren eben meine ersten Eindrücke des Debüts der Brasilianer. Immerhin konnten die Jungs keinen Geringeren als Philip Bardowell dazu bewegen, die Vocals für die Band um Cheffe Alec Mendonça zu übernehmen. Dass das ein Glücksgriff war, brauche ich eigentlich nicht gesondert erwähnen. Die Songs auf “Force Of Nature” sind beileibe nicht schlecht: solider Hardrock der klassischen Schule (Vergleiche lasse ich lieber mal weg, die Meisten hinken sowieso) – teilweise fehlen etwas die Überraschungen, all das servieren uns die Südamerikaner auf ihrem Erstling. Aber wie ich es drehe und wende, selbst wenn es sich um eine starke Nummer handelt, der schlechte Sound macht alles zunichte. Da wäre sicher einiges mehr möglich gewesen, Talent haben die Jungs. Wechselt das Studio und geht noch einmal zurück auf Los. Neue Songs (nicht unbedingt), kraftvoller und klarer Sound, der gleiche Sänger – und schon könnten wir ein Melodicrock-Highlight mehr um uns haben, das den Geldbeutel leichter macht. Ein Sorry nach Brasilien, aber mit einem dermaßen grottigen Klangbild (und ich bin wirklich kein High-End-Mensch) kann ich Euch nicht mehr positives diagnostizieren. Schade, aber ich bin extrem gespannt, was sich bei der nächsten Scheibe getan hat. Stefan
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