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Ohne Wertung

MÖTLEY CRÜE haben nun nach langem Hin und Her sämtliche Rechte an ihren Alben und Songs zurück erhalten und wie man es von den Amis gewohnt ist, gibt es nun auch sämtliche Alben als Re-Release. Dabei sind seit 11.11.11 folgende Alben als streng limitierte Vinyl-Replica-CDs erhältlich: "Too Fast For Love", "Shout At The Devil", "Theatre Of Pain", "Girls, Girls, Girls" und "Dr. Feelgood". Der restliche Backkatalog mit "Mötley Crue", "Generation Swine", "New Tattoo", "Saints Of Los Angeles" und "Live: Entertainment Or Death" wird ebenfalls wieder auf die Meschheit losgealssen. Allerdings eben nicht als limitierte Sonderedition. Und passend dazu gibt es nun auch ein 19 Stücke umfassendes "Greatest Hits" Album des zusammengewürfelten Haufens. Neben dem 1991 erschienen "Decade Of Decadence (Best Of)", dem 1998er "Greatest Hits" und dem 2005er Album "Red, White & Crüe (Best Of)" also nun die vierte offizielle Best Of Compilation. Und von den Stücken wiederholt sich natürlich vieles. Einfach mal der Vergleich zur 98er "Greatest Hits": Bereits dort sind 13 der 19 Stücke vertreten. Richtig neu ist lediglich der Remix von "The Animal In Me", den ich tatsächlich sonst nirgends finden konnte. Denn bis auf "Saints Of Los Angeles" sind sämtliche restlichen Stücke bereits auf dem 2005er "Red, White & Crüe (Best Of)" enthalten. Der Qualität der Stücke tut dies natürlich keinen Abbruch. Nicht umsonst haben MÖTLEY CRÜE mittlerweile etwa 50 Millionen Albern verkauft. Doch neben den regulären Alben finden sich halt immer wieder Alben, bei denen man schon ein wenig die Meinung haben könnte, das wäre reine Geldmacherei. Und die neue "Greatest Hits" bietet zwar viele coole Stücke, die Spielzeit einer CD wird fast vollständig ausgereizt, jedoch für den MÖTLEY CRÜE Fan, bis auf den einen Remix überhaupt nichts, was den Kauf rechtfertigen würde. Wer jedoch die letzten 30 Jahre verschlafen hat und gerade erst mit MÖTLEY CRÜE in Berührung kommt, ist diese Scheibe ein Muss, da sie wirklich alle Klassiker enthält. Obwohl ich trotzdem zum 2005er Output greifen würde. Das ist eine Doppel CD mit den hier fehlenden Jahren mit Sänger John Corabi..

Markus 

Mötley Crüe - Greatest Hits

Info

Band: Mötley Crüe
Album: Greatest Hits
Spielzeit: 78:49 min.
Plattenfirma: Eleven Seven Music/EMI
Veröffentlichung: 02.12.2011
Homepage: www.motley.com

Tracklist

1. Too Fast For Love
2. Shout At The Devil
3. Looks That Kill
4. Too Young To Fall In Love
5. Smokin In The Boys Room
6. Home Sweet Home
7. Wild Side
8. Girls, Girls, Girls
9. Dr. Feelgood
10. Kickstart My Heart
11.Same Ol' Situation
12. Don't Go Away Mad (Just Go Away)
13. Without You
14. Primal Scream
15. Sick Love Song
16. Afraid
17. If I Die Tomorrow
18. Saints Of Los Angeles
19. The Animal In Me (Remix)

Wertung: 9 von 10

The Bad Boys of Rock´n Roll are back for attack! Satte acht Jahre nach ihrem letzten Output “New Tattoo” mit Randy Castillo an den Drums (Gott hab ihn selig) und elf Jahre nach dem letzten Album in Originalbesetzung holen die Jungs aus zu einem Schlag, der sich ordentlich gewaschen hat. Leicht ist es mir ehrlich gesagt nicht gefallen, diese Besprechung zu schreiben, zu enttäuscht war ich beim ersten reinhören. Denn die Vorab-Single „Saints Of Los Angeles“ versprach einiges, ein Knaller vor dem Herrn. OK, das Intro „L.A.M.F.“ beamt Dich gnadenlos zurück ins Jahr 1983, denn es hat ziemliche Ähnlichkeit zum Einstieg von „Shout At The Devil“ in Form von „In The Beginning“. Doch danach kamen mir die 12 Songs außer eben dem Titeltrack und ein, zwei Ausnahmen ziemlich, naja sagen wir gewöhnungsbedürftig vor. Jetzt habe ich mich durchgerungen und gebe der Scheibe eine zweite Chance, und was soll ich sagen, es wurden viele Chancen daraus, denn jetzt zündet ein Song nach dem anderen. Wie ein Megafeuerwerk zündet die altehrwürdige CRÜE eine Rakete nach der anderen. „Down At The Whiskey“, „Motherfucker Of The Year“, „Face Down In The Dirt“ oder der Titeltrack sind Songs, die viele den Veteranen vom Sunset Strip nicht mehr zugetraut hätten. Ursprünglich sollte der neue Output nach ihrer Biografie „The Dirt“ benannt werden, denn die Texte basieren ja auch darauf. Trotzdem hat man sich relativ kurzfristig dazu entschlossen, den Straßen ihrer geliebten Heimatstadt die Ehre zu erweisen (unzählige Straßen in L.A. sind nach Heiligen benannt). Genauso wie sich die Band noch kurz vor Fertigstellung noch mal ins Studio begeben hat, um den letzten Song der Scheibe „Goin´ Out Swingin´“ aufzunehmen. Ein Song, der laut Band einfach das perfekte Ende der Platte darstellen soll. Und tatsächlich ist die Nummer ein Rausschmeißer im Stile von „Kickstart My Heart“, eine echte Gute-Laune-Kanone. Produziert hat dieses geile Stück Plastik James Michael, der diesen Job auch schon bei SIXX A.M. inne hatte, in Verbindung mit Nikki Sixx und DJ Ashba (ebenfalls SIXX A.M.). So muss MÖTLEY CRÜE anno 2008 klingen, zeitgemäß mit tonnenschweren Riffs und jeder Menge cooler Melodien, aber nicht überladen und auf Teufel komm raus modern.
So, ihr Nachwuchsrocker, zieht Euch warm an, denn die CRÜE ist gerade mittendrin im dritten Frühling!
Stefan

mötley crüe - saints of los angeles

Info

Band: Mötley Crüe
Album: Saints Of Los Angeles
Spielzeit: 44:10 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eleven Seven Music/SPV
Homepage: www.motley.com oder www.myspace.com/motleycrue

Tracklist

 

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