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MASTERPLAN_-_Time_To_Be_King_artwork
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Band: Masterplan
Album: Time to be King
Spielzeit: 44:10 min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 21.05.2010
Homepage: www.master-plan.net
Wertung: 9 von 10
MASTERPLAN die Band um Ex Helloween Axtmann Roland Grapow sind mit ihrem neuen Werk „Time to be King“ zurück. Nachdem es in den letzten Jahren ein wenig turbulent zu ging, Drummer und Gründungsmitglied Uli Kusch warf das Handtuch, Jorn Lande stieg aus, Mike De Mio ein/aus und nun Jorn Lande wieder ein, ist dem sympathischen Fünfer zu wünschen das jetzt alles wieder etwas ruhiger wird. Das beherrschende Thema ist natürlich, Jorn Lande ist wieder zurück! Wer mehr über die genauen Hintergründe des erneuten Sänger und Frontmann Wechsels erfahren möchte, dem lege ich das Interview mit dem Mastermind der Band Roland Grapow, welches ich geführt habe, ans Herz. Dieses findet ihr in Kürze in unserem Interview Bereich. Die restliche MASTERPLAN Mannschaft ist unverändert. Für den ausgestiegenen Uli Kusch, sitzt der vielbeschäftigte wie auch geniale Mike Terrana hinter den Kesseln, den Bass bearbeitet nach wie vor Jan S. Eckert, an den Keyboards steht Axel Mackenrott und natürlich Roland Grapow selbst an der Gitarre. Viel wurde über das neue Werk gemutmaßt und erwartet. Schauen wir mal ob MASTERPLAN das letzte etwas schwächere Album MK II vergessen machen können und wieder zur alten Stärke zurück gefunden haben.
Los geht es mit dem Opener „Fiddle of Time“. Dieser erinnert mich irgendwie an den Song „Crimson Rider „ von der „Aeronautics“ Scheibe, dem zweiten Werk der 5 Jungs. Ein cooler schneller Power Metal Opener, der alles zu bieten hat was man erwartet. Treibendes Double Bass Drumming, pumpende Bassläufe, sägende Gitarrenriffs und ein stark singender Jorn Lande. Es ist als wäre er nie weg gewesen.
Starke Einleitung die Lust auf mehr macht!
Der 2. Song hört auf den Namen „Blow your Winds“. Hier dominiert ein wenig mehr das Keyboardspiel von Axel Mackenrott was dem Song sehr gut steht. Das Tempo ist hier im Mid Tempo Bereich angesiedelt. Im Mittelteil findet man ein klasse Gitarrensolo von Roland, welches mir sehr gut gefällt. Eine feine Nummer, die einen bärenstarken Chorus besitzt. Geht sehr gut ins Ohr!
Der Titeltrack erwartet uns an 4. Stelle. „Time to be king“ wird mit einem kleinen epischen Intro eingeleitet, bevor der dichte Klangteppich bestehend aus Gitarre, Bass und Drums auf uns einprasseln. Frontmann Jorn liefert mal wieder eine ganz große Leistung ab! Sein Gesang ist hier teilweise ein wenig aggressiver als in den bisherigen Stücken. Was soll ich groß schreiben? Super Song mit vielen Tempowechseln, ein würdiger Titelsong.
Beim nächsten Stück „Lonely Winds of War“ wird es ein wenig ruhiger und der geneigte Hörer kann mal ein wenig verschnaufen. Hier zeigt Jorn Lande mal wieder das er nicht nur schnelle Stücke gesanglich beherrscht. Nein, auch die langsamen, ausdrucksstarken Nummern sind auch wie gemacht für ihn. Wenn MASTERPLAN eine Power Ballade schreiben, dann muss sie sich genauso anhören. Hier bekommt man genau das, was man als Fan erwartet. Starke Leistung!
Apropos Power Ballade, man bekommt gleich noch so ein Hammerteil um die Ohren gehauen. „The Dark Road“ ist ebenfalls saustark und fügt sich nahtlos in die bisher sehr starke Scheibe ein. Ein genialer Doppelschlag der 5 Jungs rund um Mastermind Roland Grapow.
Track Nummer 9 „Blue Europa“ ist auch noch hervorzuheben. Ich kann mir nicht helfen, aber der Song beinhaltet einfach alles was ich von einem MASTERPLAN Song erwarte. Viel Power und Dampf, klasse Riffs und Drums, genialer Gesang. Power Metal und MASTERPLAN Herz was willst du mehr?
Der Track hätte auch auf den starken selbstbetitelten Debüt oder dem 2. Werk „Aeronautics“ stehen können. Für mich eines der Highlights der gesamten Scheibe!


Anspieltipps:

Wer sich davon überzeugen will das MASTERPLAN wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben, der sollte sich „Fiddle of Time“, „Time to be king“, „The Dark Road“ und „Blue Europa“ reinziehen.

Fazit :

Das letzte Album MK II war für mich nicht so schlecht wie manch einer es gesehen hat. Gut Mike DiMeo zieht im Vergleich zu Jorn Lande doch den Kürzeren, aber wer täte das nicht? So schlecht war seine Gesangsleistung nicht. Aber dort haben irgendwie die Übersongs gefehlt die nun hier wieder in Form meiner Anspieltipps zu finden sind. Das neue Werk ist wirklich sehr gut geworden und es zeigt MASTERPLAN wie wir sie lieben. Die Rückkehr von Jorn Lande tut natürlich ihr übriges. Aber er alleine macht es nicht aus, das „Time to be king“ wesentlich besser ausgefallen ist als der Vorgänger.
Das gesamte Paket stimmt dieses Mal einfach wieder. Fans können hier bedenkenlos zugreifen und allen anderen Power Metal Fans sei dieser Output wärmstens ans Herz gelegt. „Time to be king“ wird bestimmt am Ende des Jahres in einigen Hitlisten auftauchen.

Trackliste:

01. Fiddle of Time
02. Blow your Winds
03. Far from the End of The World
04. Time to be king
05. Lonely Winds of War
06. The Dark Road
07. The sun is in your hands
08. The black one
09. Blue Europa
10. Under the Moon

Julian
 

Masterplan Single_front_170

Band: Masterplan
Album: Far From The End Of The World - Single
Spielzeit: 11:35 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records
VÖ.: 16.04.2010
Homepage: www.master-plan.net und www.myspace.com/masterplanmetal
Wertung: ohne Wertung
Nach vielem Hin und Her hat die Fanschar die frohe Kunde erreicht dass Jorn Lande wieder bei Masterplan an Bord ist. Mike DiMeo hat zwar auf dem letzten Album einen mehr als beachtlichen Job hingelegt aber Jorn gehört einfach zu Grapow und Co.
Seitdem wartet man auf das neue Album. Da dieses noch ein bisschen auf sich warten lässt wird vorab die hungrige Meute mit einer Single gefüttert.
Furios geht es mit "Far From The End Of The World" los, der mit mächtig Speed aus den Boxen donnert. Dazu der raue Gesang von Jorn Lande und schon ist ein geiler Hammersong fertig.
Die Nummer wird bestimmt Live noch mächtiger knallen da der Refrain nach dem ersten Hören mitgegrölt werden kann.
Als zweites befindet sich mit "Lonly Winds Of War" ein Track auf der Single der das genaue Gegenteil des ersten Songs ist. Mit Stimmigen Keyboards und langsamen Riffing ist der Song als episch zu bezeichnen. Zu diesem Epic-Feeling tragen auch die genialen Gesangsmelodien bei.
Damit kommen wir auch schon zum negativen Teil der Single. Als drittes ist nochmals "Far From The End Of The World" in der Album Version vertreten. Da die Version nur 14 Sekunden länger ist als die Single Version lässt sich hier über den Sinn streiten. Zumal beide Tracks auch auf dem kommenden Album vertreten sind ist die Single ausschliesslich für Komplettisten und Fans die nicht mehr warten können zu empfehlen.
Trotzdem macht die Single Lust auf mehr und verkürzt die Wartezeit auf das Album.
Steve

 

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