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Band: Marys Creek Album: Some Kind Of Hate Spielzeit: 50:18 min Plattenfirma/Vertrieb: MTM Music/SPV Vergleichbare Bands: Soundgarden, Kings X Wertung: 6,5 Und wieder flattert uns ein Scheibchen aus dem schönen Schweden in unsere CD-Player, um uns mit melodischem, 80er orientiertem Rock zu beglücken… Halt, Stopp!!! Dieses Mal ist dem nicht so, denn MARYS CREEK frönen einer etwas moderneren Version des Rock´n Roll, der zwar durchaus als melodisch zu bezeichnen ist, sich jedoch vom typischen Scandi-Rock sehr unterscheidet. Bereits 2004 vom Sänger Mats Nilsson gegründet, veröffentlichen sie dieser Tage ihr Debüt, das zum Teil doch etwas sperrig daherkommt. Das soll jetzt nicht heißen, dass die vier nicht musizieren können, aber ein Teil der 12 Kompositionen ist für mich etwas zu halbgar. Den Anfang macht das starke „A Little Bit Of Everything“, das für mich auch gleich das Highlight der Scheibe darstellt, gefolgt vom ebenfalls gefälligen „Down“. „She“ weiß mich auch noch zu begeistern, aber dann scheppert die Scheibe so vor sich hin, was aber nicht an der guten Produktion von Fredrick Nordstrom (u.a. DREAM EVIL, IN FLAMES) liegt, sondern eben an den durchschnittlichen Songs. Die besten Stücke stehen gleich am Anfang des Albums und somit ist spätestens ab dem vierten oder fünften Song die Luft raus und es macht sich eine gewisse Langeweile breit, die sich auch nach mehrmaligem Hören nicht wieder verdrängen lässt. Es ist wirklich schade, denn auch trotz des modern angehauchten Sounds von MARYS CREEK glaube ich, dass die Jungs auch traditionell eingestellte Rock-Fans auf ihre Seite ziehen könnten, wenn es mehr von „A Little Bit Of Everything“ geben würde. Stefan.
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