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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Martin Briley - One Night With A Stranger

Band: Martin Briley
Album: One Night With A Stranger (Re-Release)
Spielzeit: 37:45 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Yesterrock
Veröffentlichung: 27.08.2010
Homepage:  www.martinbriley.com
Wertung: 8 von 10
MARTIN BRILEY zählt sicherlich zu den begnadesten Songschreibern der Achtziger Jahre und arbeitete schon mit Dutzenden hochkarätigen Künstlern zusammen. Ihr kennt BRILEY nicht? Also mal ein kurzes WhoIsWho mit denen er bereits zusammen gearbeitet hat (nur eine kleine Auswahl): DAVID HASSELHOFF, BARRY MANILOW, PAT BENATAR, BONNIE TYLER, NIGHT RANGER, JEFF HEALEY, MICHAEL MORALES, REBECCA ST. JAMES, NANA MOUSKOURI, CELINE DION, uvm. Ok, für richtige Heavy Rocker ist nix darunter, aber BRILEY war und ist nun mal für AOR und Pop Rock zuständig. „One Night With A Stranger“ ist sein berühmtestes Solowerk, von dem es „Salt In My Tears“ tatsächlich auf Platz 36 der amerikanischen Billboard Charts 1983 geschafft hatte. Besonders im süddeutschen Raum dürfte noch „A Rainy Day In New York City“ bekannt sein, da es damals in den Rockclubs der Republik rauf und runter gedudelt wurde. Wie auch auf den beiden anderen Solowerken, dem Vorgänger „Fear Of The Unknown“ (1981) und dem grandiosen „Dangerous Moments“ (1985), welche in LP-Form bei mir immer wieder aufgelegt wird, da sie spitze Mucke bietet, dominiert poppiger AOR mit ordentlich Keyboards und Synthesizer, der aber immer gerne die Genregrenzen auslotet und unglaublich abwechslungsreich um die Ecke biegt. „Salt In My Tears“ beispielsweise klingt wie eine Mischung aus den STONES, PAT BENATAR und STING mit ordentlich 80er Jahre Synthie-Schlagseite. Auch die zweite Singleauskopplung „Put Your Hands On The Screen“ ist mit seinem Schlagzeug-Intro und dem funky-Basslauf fast ein vergessener Klassiker, dazu die kühle computerartige Atmosphäre. Yesterrock haben die Scheibe nun endlich wieder auf CD veröffentlicht und digital überarbeitet. Ich kann leider den Vergleich nicht zur Originalscheibe ziehen, aber im Vergleich zur „Dangerous Moments“ LP bietet „One Night With A Stranger“ eine kühlere elektronische Atmosphäre und eine feiner ausnuancierte Produktion. Ach ja, bei „She's So Flexible“ setzt bei mir immer Dauergrinsen ein – warum wohl? ;-)
Markus
 

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