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Band: Mark Sweeney Album: Slow Food Spielzeit: 51:58 min Plattenfirma/ Vertrieb: Pie Music/NL Distribution Vergleichbare Bands: Rick Springfield, Michael Bormann (solo) Wertung: 7,5 von 10 MARK SWEENEY (CRYSTAL BALL) geht mit seinem ersten Soloalbum „Slow Food“ ein nicht unbeträchtliches Risiko ein, denn mit seiner Stammband hat das aktuelle Album überhaupt nichts zu tun. Denn für diese Fans könnte „Slow Food“ viel zu soft ausgefallen sein. Unterstützt von MICHAEL BORMANN (Ex-JADED HEART, jetzt BLOODBOUND) hat er hier ein Softrock Album eingespielt, das teilweise an 80er Jahre Kuschelrock Alben erinnert. Natürlich hört man auch hier und den typischen BORMANN Stil heraus, doch mit einem Song wie dem Opener und der ersten Single „Singing For You“ hat definitiv niemand ernsthaft gerechnet. Es ist kein Rock, auch nicht wirklich Pop, sondern eine sparsam instrumentierte Ballade, die mit einer guten Gesangsleistung und einer schönen Melodie glänzen kann. Apropos Melodien, dieses Album ist im besten Sinn des Wortes voll damit. Sei es das etwas rockigere „Superman“, die fast schon BON JOVI-artige Ballade „Don't Hold Back The Tears“ oder der fröhliche AOR Song „Heaven“, der mich etwas an RICK SPRINGFIELD erinnert, MARK schüttelt ehrlich eine gelungene Melodie nach der anderen aus dem Ärmel. Könnte also ein Spitzenalbum sein, oder? Ich vermisse allerdings ein paar Ecken und Kanten und so mancher Song ist mir zu kitschig („The Reason“, „Must Be Paradise“ und „Together Forever“). Das ist in diesem Fall aber wahrscheinlich Geschmackssache. Wer MICHAEL BORMANN solo mag, sich gerne ein RICK SPRINGFIELD Album reinzieht oder ein wenig mit seinem Partner kuscheln möchte, dem sei „Slow Food“ ans Herz gelegt.
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