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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

mark sweeney - all in

Band: Mark Sweeney
Album: All In
Spielzeit: 47,28 min
Plattenfirma/Vertrieb: Pie Music
Homepage: www.marksweeney.ch
VÖ: 28.05.2010
Wertung: 4,5 von 10
Mit seinem Erstlingswerk „Slow Food“ konnte der Frontman der Schweizer Hard Rocker Crystal Ball vor 3 Jahren durchweg positive, ja fast schon euphorische Kritiken verbuchen. Vergleiche mit MIKE TRAMP und BRYAN ADAMS machten die Runde und mich neugierig. Trotzdem kenne ich bis heute keinen Ton seines Debuts und war daher umso mehr gespannt auf den Nachfolger „All In“. Doch was ist das? Schon das Artwork lässt Böses erahnen und findet dann im ersten Hördurchgang seine Bestätigung.
Poppiger Hausfrauen Rock mit allerhöchstem Kitsch-Faktor. Für Songs wie „Leave It All Behind“ oder „Sinner“ ist ein starkes Nervenkostüm eine Grundvoraussetzung. Das ganze Produkt erinnert an einen „Deutschland sucht den Superstar“ Gewinner auf rockigen Pfaden. Der Geruch von Plastik umgibt den Silberteller. Im Ansatz gute Songs wie „Gimme A Sign“ werden mit einem Allerweltsrefrain versehen und verlaufen sich dabei in der Belanglosigkeit. Gäste wie Bruce Kulick (Ex-KISS), Jörg Michael (STRATOVARIUS) und Stefan Kaufmann (U.D.O.) werten die ansonsten durchschnittliche Instrumentalabteilung hörbar auf. Zu guter Letzt können einzelne Songs wie das Duett mit ROBIN BECK (“Moments”) oder „Why Do You Hate Me“ fast schon überzeugen. Man stellt sich unweigerlich die Frage. Wer soll das kaufen? Dem geneigten Hartwurst Konsumenten ist die Mischung aus viel Pop und wenig Rock wahrscheinlich zu seicht und alle RTL Fetischisten haben erst unlängst ihren Superstar gekürt. Bleiben noch die Hausfrauen, aber die stehen ja bekanntlich eher auf JON BON JOVI.
Heavy
 

Mark Sweeney - slow food

Band: Mark Sweeney
Album: Slow Food
Spielzeit: 51:58 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Pie Music/NL Distribution
Vergleichbare Bands: Rick Springfield, Michael Bormann (solo)
Wertung: 7,5 von 10
MARK SWEENEY (CRYSTAL BALL) geht mit seinem ersten Soloalbum „Slow Food“ ein nicht unbeträchtliches Risiko ein, denn mit seiner Stammband hat das aktuelle Album überhaupt nichts zu tun. Denn für diese Fans könnte „Slow Food“ viel zu soft ausgefallen sein. Unterstützt von MICHAEL BORMANN (Ex-JADED HEART, jetzt BLOODBOUND) hat er hier ein Softrock Album eingespielt, das teilweise an 80er Jahre Kuschelrock Alben erinnert. Natürlich hört man auch hier und den typischen BORMANN Stil heraus, doch mit einem Song wie dem Opener und der ersten Single „Singing For You“ hat definitiv niemand ernsthaft gerechnet. Es ist kein Rock, auch nicht wirklich Pop, sondern eine sparsam instrumentierte Ballade, die mit einer guten Gesangsleistung und einer schönen Melodie glänzen kann. Apropos Melodien, dieses Album ist im besten Sinn des Wortes voll damit. Sei es das etwas rockigere „Superman“, die fast schon BON JOVI-artige Ballade „Don't Hold Back The Tears“ oder der fröhliche AOR Song „Heaven“, der mich etwas an RICK SPRINGFIELD erinnert, MARK schüttelt ehrlich eine gelungene Melodie nach der anderen aus dem Ärmel. Könnte also ein Spitzenalbum sein, oder? Ich vermisse allerdings ein paar Ecken und Kanten und so mancher Song ist mir zu kitschig („The Reason“, „Must Be Paradise“ und „Together Forever“). Das ist in diesem Fall aber wahrscheinlich Geschmackssache. Wer MICHAEL BORMANN solo mag, sich gerne ein RICK SPRINGFIELD Album reinzieht oder ein wenig mit seinem Partner kuscheln möchte, dem sei „Slow Food“ ans Herz gelegt.

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