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Band: Manimal Album: The Darkest Room Spielzeit: 38:56 min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM/Soulfood Veröffentlichung: 12.06.2009 Homepage: www.manimal.se oder www.myspace.com/manimalsweden Wertung: 8,5 Gothenburg, I can´t fuckin´ hear ya. Das waren die Worte von MÖTLEY CRÜE´s Tommy Lee am 22. Februar 1986. OK, MANIMAL haben rein gar nix mit MÖTLEY CRÜE zu tun und 1986 ist lange lange her. Aber diese neue Metalband aus Götheborg ist laut, talentiert und hat die richtigen Kracher auf ihrem Debüt, um ihre Heimatstadt und den Rest der Metalwelt ordentlich erzittern zu lassen. Powermetal melodischer Ausrichtung, garniert mit ein paar progressiven Gewürzen, so könnte die knappe Umschreibung für “The Darkest Room” lauten. Ein Aushängeschild ist die Stimme von Samuel Nyman, der in hohen Lagen sehr an Michael Kiske erinnert, und doch sind MANIMAL in weiten Teilen doch so anders als HELLOWEEN und auch die ganzen anderen Projekte des Hamburger Shouters. Die Schweden kredenzen uns 9 Songs, die geprägt sind von ihrem modernen und kraftvollen Sound und ihren Melodien, die runtergehen wie Öl. Allen voran der Titelsong, aber auch der Opener “Shadows” oder “Living Dead” eignen sich vorzüglich als Anspieltipp, wobei man nicht aus den Augen verlieren darf, dass das komplette Album hochkarätig ist. Kein Wunder, denn die Band wurde bereits 2001 gegründet, hat zwar bisher ein paar Demo-CD´s aufgenommen, aber “The Darkest Room” ist nach satten 8 Jahren das offizielle Debüt der Schweden. Gut Ding will eben Weile haben, dieses Sprichwort hat sich bei MANIMAL definitiv bestätigt. Da kann das Sommerloch getrost kommen, mit MANIMAL habt Ihr auch noch im Winter Spaß! Gothenburg, I CAN fuckin´ hear ya, loud and powerful! Stefan
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