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man on the moon - rocket attack

Band: The Man From The Moon
Album: Rocket Attack
Spielzeit: 48:54 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Black Mark
Homepage: www.themanfromthemoon.com oder www.mikaelmoberg.mimosound.se
Wertung: 6,5
Da kommt doch tatsächlich ein Mann extra vom Mond angeschippert, um uns Erdenbürgern mal zu zeigen, wo auf dem Trabanten da oben der Rockhammer hängt. Sachen gibt’s. Micke Moberg heißt der Mensch, der hinter diesem Ein-Mann-Projekt steht. Ziemlich eigensinnig und abgespaced kommt sie daher, die Scheibe vom Mondmann. Leider sind weder dem Info noch diversen Internetseiten vernünftige, detaillierte Infos zu entnehmen, sodass ich Euch nicht mehr über diese Angelegenheit erzählen kann. Ein Dutzend Songs beherbergt „Rocket Attack“, die eigentlich gar nicht unter ein Dach passen. Da muss man wohl schon in anderen Sphären denken. Das Spektrum reicht vom straighten Rocker bis hin zu verspielten, leicht progressiv angehauchten Songs, die teilweise ganz schön quer stehen. Insgesamt eine wilde Mischung aus AOR, leichtem Prog, vielen Keyboards und 70er Einflüssen. Grob umschrieben eine Mischung, aus der je nach Song die unterschiedlichsten Einflüsse auftachen: z.B. SISTERS OF MERCY, STYX und DAVID BOWIE auf AOR. Alles klar? Eins muss der Scheibe aber zugestanden werden: Abwechslung. THE MAN FROM THE MOON klaut sich seine Ideen in der Regel nicht zusammen, sondern entwickelt einen relativ eigenen Sound. Leider ist der Opener „Rocket Attack“ ein wenig ungünstig gewählt, ziemlich langweilig, diese so genannte Attacke. Ab dem folgenden „Warm Blooded Woman“ wird’s dann besser und der dritte Track „Eagle Free“ zeigt erstmals, was der Schwede so draufhat. Cooler Rocker mit eingängigem Refrain. Die anfängliche Keyboard-Sequenz von „President Of Madness“ erinnert mich sehr an die Titelmelodie des Schwarzenegger-Streifens „Running Man“, allerdings nur wenige Sekunden, danach entwickelt sich die Nummer zu einem guten Rocksong. Alles in allem geht es mit dem Songmaterial mal bergauf, mal bergab, wobei sich auf der CD schon ein paar Füller befinden. Also eine ähnliche Achterbahnfahrt wie der wilde Stilmix. Für Leute, die den Trampelpfad gelegentlich etwas verlassen, ist die Scheibe geeignet, für Traditionalisten eher nicht. Ich hoffe nur, dass die Mission „Rocket Attack“ eine friedliche ist, sonst ist es gleich aus mit der Freundschaft 
Stefan
 

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