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Band: Mama Kin Album: In The City Spielzeit: 35:59 min. Plattenfirma/Vertrieb: Veröffentlichung: 23.10.2009 Homepage: www.mamakin.se Wertung: 8 Schön langsam kommen sie alle nacheinander aus ihren Löchern gekrochen, jene Bands aus Skandinavien respektive Schweden, die allesamt in der Linkliste von Swedishsleaze.tk zu finden waren. Coole Seite übrigens, schade, dass sie seit einiger Zeit, ziemlich genau 3 Jahre, brach liegt und es keine Updates mehr gibt. Dort waren u.a. Knaller wie CRASHDIET, CRAZY LIXX oder GEMINI FIVE zu finden, oft lange bevor diese Bands irgendwer aus der breiten Masse vernommen hat. Meistens gab es einige Demos zum Gratisdownload und es ist echt interessant, was aus einigen diesen Bands mittlerweile geworden ist. Die nächste Combo aus dieser Liste, die mit ihrer ersten offiziellen Scheibe aufwartet, ist MAMA KIN, benannt nach dem Song von AEROSMITH. Auf ihrem Debüt “In The City” zelebrieren sie eine Mischung aus KISS und FOO FIGHTERS, nur um mal eine grobe Richtung abzustecken, wobei es Paul Stanley, Gene Simmons & Co. den Jungs besonders angetan haben. Interessanterweise hat ja auch das Original gerade einen neuen Longplayer am Start, aber MAMA KIN müssen nicht befürchten, dass “In The City” als “Bonus-CD” des neuen KISS -Albums angesehen wird. Dafür sorgt unter anderem auch der knackige Sound von Rikard Löfgren, der “In The City” produziert hat. Trotzdem ist der Sound von KISS der größte Bestandteil dieses Debüts, aber die Songs kommen dermaßen frisch rüber, dass sie sich auf jeden Fall mit den “neueren” Scheiben der Amis messen können. Um an die alten Klassiker von KISS heranzukommen, müssen MAMA KIN noch etwas üben, aber Stücke wie “Superman”, “In The City” oder “Badge And A Gun” geben einen Vorgeschmack, was noch in den Köpfen der 4 Schweden heranreifen könnte. Was lange währt, wird also endlich gut, denn die Band besteht bereits seit 2001 und hat bisher nur einige Demos auf den Weg gebracht. Ein Schnellschuß war “In The City” also nicht, aber hoffentlich die Initialzündung für eine vielversprechende Karriere. Und wer weiß, vielleicht sind die Schweden eines Tages die vielgefeierten Nachfolger einer amerikanischen Rocklegende, die ja auch nicht vom Alter verschont bleibt. Und wenn nicht, dann haben sie mit ihrem Debüt eine klasse Platte in die Läden gestellt – das kann MAMA KIN niemand mehr nehmen. Stefan
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