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Band: Mad Max Album: White Sands Spielzeit: 37:41 min Plattenfirma/Vertrieb: AOR Heaven/Soulfood Vergleichbare Bands: Bonfire, Casanova Homepage: www.madmaxmusic.de oder www.myspace.com/madmaxmusic Wertung: 7,5 Nach der etwas sehr ruhigen Akustik-Scheibe „In White“ war ich echt gespannt, wie das nächste Werk der White-Rocker um Michael Voss ausfallen wird und ich bin echt überrascht, wie straight der neue Rundling geworden ist. Allerdings muss ich auch gestehen, dass es einige Durchgänge gebraucht hat, bis „White Sands“ so richtig bei mir zünden konnte. Auf der einen Seite gibt es Songs wie „Someone Like You“, die sich sofort im Gehörgang festbeißen, aber insgesamt hatte ich zuerst den Eindruck, meine Vorfreude könnte ein bisschen in Enttäuschung umschlagen. Aber nichtsdestotrotz rocken die 10 Songs (auf meiner Promo fehlt leider die Ballade „Shine On“) richtig schön drauf los. Leider hat sich mit dem Instrumental „Lluvia“ ein echter Langweiler eingeschlichen, der das Gesamtbild etwas trübt. Als Rausschmeißer wäre „Lluvia“ wesentlich besser geeignet gewesen, so gibt es nach dem Highlight „Someone Like You“ eine mit Sicherheit ungewollte Vollbremsung. Textlich befassen sich die Münsteraner auch dieses mal wieder mit schwierigen Themen, „Little Princess“ handelt von Kindesmissbrauch und „War“ –ein für MAD MAX ungewöhnlich harter Song – setzt sich wie der Name schon sagt mit Krieg auseinander. Ansonsten zeigen Titel wie „We Fight In White“ klar, dass MAD MAX im Namen des Herrn unterwegs sind. Was mich sehr überrascht hat, ist der rohe, ungeschliffene Sound des Albums. Die Gitarren sind sehr heavy und die Drums kicken richtig Arsch. Das ist genau der Sound, den ich mir von den Jungs gewünscht habe. Letztendlich ist MAD MAX auch 2007 wieder ein solides Melodic-Rock Album gelungen, das eindrucksvoll zeigt, dass christliche Rockmusik immer noch up-to-date sein kann. Stefan
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