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m.a.d. - for crown and ring1

Band: M.A.D.
Album: For Crown And Ring
Spielzeit: 48:08 min.
Plattenfirma/Vertrieb: 7Hard/H´art
Veröffentlichung: 19.06.2009
Homepage: www.mad-rocks.de oder http://www.myspace.com/maniacalareadamage
Wertung: 8 von 10
Zunächst war ich etwas verwirrt, was den Albumnamen und die neue musikalische Ausrichtung der Hardrocker MANIACAL AREA DAMAGE (M.A.D.) auf ihrem neuen Album “For Crown And Ring” betrifft. Und auch der erste Durchlauf war ehrlich gesagt sehr holprig für mich, denn die erste Hälfte der 10 Songs ist um einiges härter, teilweise angelehnt an MANOWAR oder HAMMERFALL, wobei der zweite Teil mit seinen rotzigen AC/DC-Riffs schon beim ersten Hören versöhnlich stimmte. OK, nach dem Vorgänger “M.A.D.” hatte ich einfach eine etwas andere Erwartung an das neue Material der Ingolstädter, aber schon am nächsten Tag und mit dem zweiten Versuch gestaltete sich die Reise durch “For Crown And Ring” schon viel angenehmer. Der Titel “Crown And Ring” ist zwar MANOWAR in Reinkultur und ein Riff von “A Long Hard Road” ist ganz böse von AC/DC´s “Hell Ain´t A Bad Place To Be” geklaut. Vielleicht soll das aber auch als Huldigung verstanden werden, denn ein weiteres Standbein von M.A.D. ist ja bekanntlich das Covern alter Rock- und Metalklassiker. Aber sonst fahren M.A.D. ihre eigene Schiene, mehr als auf dem Vorgänger. Auf der neuen Scheibe zeichnet sich eine klare Weiterentwicklung ab, die die Jungs einen großen Schritt in Richtung Eigenständigkeit machen lässt. Auch scheint es mittlerweile zum guten Ton zu gehören, bei Bobby Altvater im Sky Studio aufzunehmen, jedenfalls hat die Band sich selbst einen Gefallen damit getan, denn der Sound auf dem neuen Rundling ist kraftvoll und tritt ordentlich ins Hinterteil. Und wer gerne Anspieltipps haben möchte, bitteschön: “Don´t Sell Your Soul”, “Movin´On (Through Time)”, “The Warrior” und “Let The Days Go By” sind für mich die Highlights, aber eigentlich solltet Ihr “For Crown And Ring” einfach mal antesten, langweilig wird es dabei bestimmt nicht, denn die Mischung, die der Vierer um Chefdenker Jochen S. Bach auf der neuen Platte präsentiert, ist wie ein guter, ausgewogener Live-Gig: von allem etwas. Hardrock aus Ingolstadt muss nicht länger auf BONFIRE oder HOTWIRE “beschränkt” werden, mit M.A.D. ist auch in Zukunft zu rechnen, garantiert!
Stefan
 

mad

Band: M.A.D.
Album: Maniacal Area Damage
Spielzeit: 35:59 Min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenproduktion/EMG
Vergleichbare Bands: AC/DC, U.D.O., Bonfire
Homepage: www.mad-rocks.de
Wertung: 7,5 von 10
Endlich haben wir hier auch eine lokale Band mit ihrer neuen CD am Start. M.A.D. machten sich bei uns in der Gegend einen Namen als hervorragende Coverband, die jede Party zum Kochen bringen konnte. Und nun haben sie ihre erste eigene CD herausgebracht. Produziert von niemand geringerem als Bobby Altvater (BAD EDEN, AFFAIR, u.v.m.) in dessen Sky Studio in München, wo sich auch Größen wie W.A.S.P. sehen haben lassen. Und dementsprechend sauber ist der Sound auch geworden. Doch nun zum eigentlichen: den Songs. Der Opener „Stealin' My Time“ bietet den perfekten Einstieg in ein gelungenes Hardrockalbum. Lässige Gitarrenriffs, die an U.D.O. mit Blueseinschlag erinnernde Stimme von Frontmann Jochen S. Bach und ein coller Groove machen diesen Song zu einem absoluten Highlight. Hätte auch von AC/DC stammen können. „Dragon's Eye“ schließt fast nahtlos an, besitzt aber nicht ganz den Hitcharakter des Vorgängers. „No New Day Dawning“ ist dann etwas schwächer. Denn mit 6 Minuten ist er einfach zu lang und hat zu wenige Überraschungen zu bieten. Eine ständige Wiederholung des Refrains macht diesen schließlich auch nicht besser. Bei „Naturally Stoned“ kriegen die Jungs aber wieder die Kurve. „Dirty Woman“ könnte noch einen Tick rauher und dreckiger daherkommen, ist aber auch gelungen. „Ready To Stop“ und das von BONFIRE beeinflusste „Where I Belong“ reissen nicht vom Hocker. Das abschließende „Life Ain't Fair“ rundet dann aber eine kurzweilige Platte ab, die zeigt, dass aus den Jungs wirklich was großes werden könnte. Alle Biker Rock Fans, AC/DC Fanatiker oder alle, die schnörkellosen Hardrock lieben, dürfen diesem Album eine Chance geben.

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