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Band: Locomotive Breath
Album: Change Of Track
Spielzeit: 55:34 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Lion Music
Vergleichbare Bands: Nashville Pussy, Dokken, Saxon
Wertung: 7,5
Hätte dieses Album mit dem letzten Track „Gargleblaster“ begonnen, hätte ich mich geweigert weiter zu hören. Eine solch schwachsinnige Gitarrenorgie dann auch noch dem Kultautor Douglas Adams zu widmen, hat dieser sicher nicht verdient und er würde sich in seinem Grab umdrehen, wenn er ihn zu hören bekommen würde. So beginnt „Change Of Track“, das dritte einen Neuanfang einläutende Album von LOCOMOTIVE BREATH aber mit dem unglaublichen „H.M.M.“, das alle Stärken dieser Combo in sich vereint und definitiv das Highlight des bisherigen Schaffen der Eisenbahner darstellt. Was für ein cooler Groove! Das folgende „Shadow“ stellt dann abermals fast alles in den Schatten, was Janne Stark je gespielt hat. Auch der Rest des Albums lebt von den geilen Riffs Jannes und der guten bluesgetränkten Röhre Mattias Osbäcks, der mich so manches Mal an Biff Byford (SAXON) erinnert. Die Mitarbeit von Gästen wie Hank Sherman (MERCYFUL FATE, FORCE OF EVIL) oder Tausendsassa Tommy Denander (RADIOACTIVE, DEACON STREET, u.v.m.) hebt alles weit über Durchschnitt, auch wenn die großen Kracher wie „H.M.M.“ und „Shadows“ im weiteren Verlauf fehlen. Allerdings gibt es einen halben Punkt Abzug für das anfangs erwähnte „Gargleblaster“.

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