 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Wertung: 8,5 von 10
|
|
|
|
Das Jahr steht noch ziemlich am Anfang und wieder erreicht mich ein neues Album von LAST AUTUMNS DREAM. Eigentlich könnte man sich fast seinen Kalender danach stellen, haha. Bereits im Dezember ist aber die vorliegende neunte Scheibe "Nine Lives" in Japan erschienen, nun im Februar erreicht sie auch Europa, allerdings ohne den Japan only Bonustrack "Waited A Long Time". Macht aber nicht wirklich viel aus, denn die elf Stücke sind von hervorragender Qualität und lassen dies verschmerzen. War das Vorgängeralbum "Yes" das bisher beste LAST AUTUMNS DREAM in meinen Augen, so kann "Nine Lives" dieses Niveau durchgängig halten.
"In A Perfect World" beispielsweise möchte ich fast mit GOTTHARD vergleichen, "Nine Lives" bietet beste Hardrock AOR Unterhaltung und sogar einen kleinen Part QUEEN ehe mit "Is This Just Another Heartache" die erste Ballade (wie fast immer als Track 3) um die Ecke biegt und die Feuerzeuge in die Höhe schnellen lässt. Das nun folgende "Merry-go-round" punktet mit unglaublichen fröhlichen tollen einprägsamen Melodien und verdammt viel Gefühl und lässt mich mit einem Dauergrinsen im Gesicht zurück. Nahtlos daran schließt "Golden Cage" an, bei der mir besonders die Stimme von Sänger Mikael Erlandsson gefällt.
JEFF SCOTT SOTO hat einen Gastauftritt bei "The Last To Know" und auch dieser ist mehr als nur gelungen, sogar das Duett mit Jenny Redenkvist, der neuen Stockholmer Rockröhre, die mit "Dynamite" und Unterstützung vom halben LAD Team gerade ihre Karriere startet, kann überzeugen, da hier keine Ballade geschmachtet wird, sondern gerockt wird. Genau das ist auch das absolut positive an "Nine Lives", der Schmacht- und Kitschfaktor ist deutlich zurück gegangen. Klar, wir sind noch immer in der Schnittmenge aus AOR und Hardrock und mit "We Never Said Goodbye" ist auch ein Song enthalten, der ich als überflüssig titulieren möchte.
Das ruhige und träumerische "Don't Let Love Fade Away" lässt dann aber für mich zu kurze 47 Minuten enden, die mit verdammt viel Gefühl und Emotionen angefüllt, mit herrlichen Melodien garniert, irre viel Spaß bereiten. Jetzt kann man mich endgültig zu den LAST AUTUMNS DREAM Fans zählen und ich hoffe, auch euch kann ich irgendwann zu dieser Gemeinschaft zählen. Markus
|
|
|
|
Wertung: 8,5 von 10
|
|
|
|
Praktisch genau 1 Jahr nach der letzten Veröffentlichung „A Touch Of Heaven“ steht die schwedisch-deutsche Combo LAST AUTUMNS DREAM mit einem neuen Longplayer auf der Matte. Und um es vorweg zu nehmen, der Melodic Rocker erhält genau das, was er von den Mannen um Sänger Mikael Erlandsson und Gitarrist Andy Malecek erwarten kann. Großartige Melodien, tolle Laune viel Spaß. Ja, „Yes“ ist wirklich eine Partyplatte geworden. „I've Fallen Into You“ ist einfach nur ein Wahnsinnssong geworden, der einen auf den Sommer einstimmt. Ich denke da an Grillabende, Freunde, Spaß und dazu vielleicht das ein oder andere Bierchen. Absoluter Kracher.
Auch das folgende „The Sound Of A Heartbreak“ haut in dieselbe Kerbe. Warum starten LAST AUTMUNS DREAM nicht mal beim Eurovision Song Contest und hauen diesen Möchtegernsternchen wie LENA mal solch einen Knaller um die Ohren? Die Ballade „Another Night“ nimmt dann viel Tempo raus und lässt die Feuerzeuge nach oben schnellen. Von der Platzierung im Album etwas ungünstig gewählt, meiner Meinung nach. Trotzdem guter Song geworden. An HARLAN CAGE erinnert mich „Fool's Game“ und es gibt aus meinem Mund kaum ein größeres Kompliment. Leider etwas zu schmalzig ist mir aber „If I Could Change The World“ geworden, auch „Michelle Don't Live Here Anymore“ kommt in meinen Ohren etwas zu träge aus den Boxen. Punkten können dafür „To Be With You“ und besonders „Kissin' Goodbye My Tears“, welches wieder allerfeinsten Melodic Rock bietet.
Was bleibt als Fazit zu sagen? „Yes“ ist ein Pflichtkauf für alle Melodic Rocker geworden, bis auf ein paar wenig zu viel Schmalz bei manchen Songs überzeugen LAST AUTUMNS DREAM tatsächlich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Bisher eindeutig ihr bestes Album.
Markus
|
|
|
|
Wertung: 8 von 10
|
|
|
|
Die deutsch schwedischen Melodicrocker von LAST AUTUMNS DREAM hatten letztes Jahr mit dem plötzlichen Tod ihres langjährigen Bassisten Marcel Jacob (TALISMAN, etc.) einen schweren Schock zu verdauen. Marcel hat sich im Juli 2009 selbst das Leben genommen, nachdem er viele Jahre mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. LAD haben das Album daraufhin natürlich ihrem ehemaligen Bassisten gewidmet.
Nalle Pahlsson ist nun der neue Mann, der auf „A Touch Of Heaven“ seine Sache richtig gut macht. Ich bin eh sehr verwundert, dass das komplette Album trotz der Umstände so beschwingt aus den Boxen schallt und mit herrlichen Melodien nur so vollgepackt ist. „Come Rain Or Shine“, „Last Mistake“ oder „How Long“, jeder Song ist gespickt mit tollen Chören, schönen Arrangements und müssten jedem AOR Liebhaber wie Sirup die Kehle hinunter laufen. Herrlich. Als Vergleich seien mal ON THE RISE genannt, allerdings mit einer stärkeren Schlagseite in den Pop. Mit „Top Of The World“ haben LAD auch einen absoluten Ohrwurm am Start, der auch von frühen EUROPE stammen könnte (um den Bogen zum ersten Album der Jungs zu schlagen).
Die Coverversion von „See My Baby Jive“ (in Original von WIZZARD, einer Pop Glam Band und 1973 erschienen) hätte man sich aber sparen können. Sie passt nicht so wirklich zum Rest des Albums. Die Ballade „Jenny“ schließt dann ein AOR Album rundum gelungen ab, welches in jede vernünftige Sammlung gehört und so schnell nicht aus meinem Player verschwinden wird.
Markus
|
|
 |
|
|
|

|
|
Info
|
|
Band: Last Autumns Dream Album: Nine Lives Spielzeit: 47:25 min. Plattenfirma: GMR Music Veröffentlichung: 06.02.2012 Homepage: www.myspace.com/lastautumnsdream
|
|
Tracklist
|
|
1. In A Perfect World 2. Nine Lives 3. Is This Just Another Heartache 4. Merry-go-round 5. Golden Cage 6. All I Can Think Of 7. Megalomania 8. The Last To Know 9. Angel Eyes 10. We Never Said Goodbye 11. Don't Let Love Fade Away
|
|
 |
|
|
|
|
|
Info
|
|
Band: Last Autumns Dream Album: A Touch Of Heaven Spielzeit: 53:26 min Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music Homepage: www.myspace.com/lastautumnsdream VÖ: 22.01.2010
|
|
Tracklist
|
|
|
|
|