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Band: Last Autumns Dream Album: A Touch Of Heaven Spielzeit: 53:26 min Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music Homepage: www.myspace.com/lastautumnsdream VÖ: 22.01.2010 Wertung: 8 Die deutsch schwedischen Melodicrocker von LAST AUTUMNS DREAM hatten letztes Jahr mit dem plötzlichen Tod ihres langjährigen Bassisten Marcel Jacob (TALISMAN, etc.) einen schweren Schock zu verdauen. Marcel hat sich im Juli 2009 selbst das Leben genommen, nachdem er viele Jahre mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. LAD haben das Album daraufhin natürlich ihrem ehemaligen Bassisten gewidmet. Nalle Pahlsson ist nun der neue Mann, der auf „A Touch Of Heaven“ seine Sache richtig gut macht. Ich bin eh sehr verwundert, dass das komplette Album trotz der Umstände so beschwingt aus den Boxen schallt und mit herrlichen Melodien nur so vollgepackt ist. „Come Rain Or Shine“, „Last Mistake“ oder „How Long“, jeder Song ist gespickt mit tollen Chören, schönen Arrangements und müssten jedem AOR Liebhaber wie Sirup die Kehle hinunter laufen. Herrlich. Als Vergleich seien mal ON THE RISE genannt, allerdings mit einer stärkeren Schlagseite in den Pop. Mit „Top Of The World“ haben LAD auch einen absoluten Ohrwurm am Start, der auch von frühen EUROPE stammen könnte (um den Bogen zum ersten Album der Jungs zu schlagen). Die Coverversion von „See My Baby Jive“ (in Original von WIZZARD, einer Pop Glam Band und 1973 erschienen) hätte man sich aber sparen können. Sie passt nicht so wirklich zum Rest des Albums. Die Ballade „Jenny“ schließt dann ein AOR Album rundum gelungen ab, welches in jede vernünftige Sammlung gehört und so schnell nicht aus meinem Player verschwinden wird.
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