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Band: Krokus Album: Hoodoo Spielzeit: 42:58 min Plattenfirma/ Vertrieb: Sony Music Homepage: www.krokusonline.com VÖ: 26.02.2010 Wertung: 10 von 10 Die Eidgenossen von KROKUS sind nach langen Jahren endlich wieder in Originalbesetzung mit Marc Storace (Voc.), Fernando Von Arb (guit.), Chris Von Rohr (bass), Mark Kohler (rhythm guit.) und auch Freddy Steady an den Drums am Start. Es gibt aber schon wieder Gerüchte hinsichtlich des Posten hinter der Schießbude. Angeblich hat ein US-Profi das Album eingezimmert und eben nicht Freddy. Egal. Was kam nun dabei raus? Ein Meisterwerk. Ohne Wenn und Aber. Mit wahnsinnigem Drive drückt bereits das einleitende „Drive It In“ mächtig aus den Boxen. KROKUS müssen sich ja immer den Vergleich mit ACDC gefallen lassen, doch ganz ehrlich so tolle Songs haben die Australier in den letzten 15 Jahren nicht zustande gebracht. „Hoodoo Woman“ ist einfach nur ein Megahit geworden, die STEPPENWOLF Cover-Version des Überklassikers „Born To Be Wild“ bewegt sich zwar nah am Original, ist aber frisch und macht einfach Laune. Unvergleichlich wird dann allerdings das ruhigere „Ride Into The Sun“. Ich bin unwürdig! Ich knie andächtig vor meinen Boxen und genieße jede einzelne Note dieses Songs. Herrlich! „Too Hot“ würde ich zu gerne live erleben, bei „In My Blood“ pumpt der RockNRoll jedes Tröpfchen des roten Saftes durch meine Adern, immer im Groove. Das ist Hardrock in absoluter Perfektion. 2010 wird für den altgestandenen Hardrocker anscheinend ein Jubeljahr. Neben KROKUS stehen auch die SCORPIONS in den Startlöchern, doch ob die auch solche Hits wie das flotte „Keep Me Rollin“ aus der Hüfte rocken, wird sich zeigen. Nachdem bei „Firestar“ die letzte Note verklungen ist, bin ich nur froh, dass es die Repeat-Taste gibt. KROKUS sind zurück und lassen sämtliche Schwächen der vergangenen Jahre weit hinter sich, sie präsentieren sich anno 2010 in absoluter Bestform. Bei Olympia würde ich sagen Goldmedaille und Höhepunkt eines erfolgreichen Lebens. So geil waren KROKUS selbst zu den Hochzeiten in den 80ern noch nicht. „Hoodoo“ ist ein Monster Of Rock und zieht in unsere Hall Of Fame ein.
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