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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

kip winger - from the moon to the sun

Band: Kip Winger
Album: From The Moon To The Sun
Spielzeit: 61:09 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage: www.myspace.com/kipwingermusic 
Wertung: 6
Vor knapp vierzig Lenzen im zarten Alter von sieben Jahren gründete KIP WINGER seine erste Band. Zur Hochzeit melodischer Rockmusik hob er mit Reb Beach (WHITESNAKE) die Megaseller WINGER aus der Taufe, mit denen er drei sehr erfolgreiche Alben veröffentlichte. 2006 reformierte der Ex-ALICE COOPER-Bassist seine Stammband WINGER und versuchte sich mit dem schlicht „IV“ betitelten Longplayer zurück ins Gedächtnis der Rockfans zu bringen. Dieser Tage biegt er mit seinem bereits vierten Solo-Album „From The Moon To The Sun“ um die Ecke, und das ist, wie auch schon seine vorhergegangenen Solo-Ausflüge, ziemlich soft ausgefallen. Dieses Mal gibt es noch ein bisschen weniger Rock, dafür aber einiges mehr von allem anderen. Insgesamt ist die Scheibe ziemlich melancholisch und hat mit „Pages And Pages“ oder dem Instrumental „Ghosts“ fast ausschliesslich genrefremde Kost zu bieten. Manchmal denke ich, eine Easy Listening-CD im Schacht zu haben. Musikalisch und im Bezug auf das Songwriting mit Sicherheit anspruchsvoll, aber auf einer Rock-Scheibe (oder sollte es keine werden?) vollkommen deplaziert. Dabei fängt „From The Moon To The Sun“ noch recht gut an, denn „Every Story Told“ ist noch verhältnismäßig rockig ausgefallen. Auch „Nothing“ kommt nach dem gewöhnungsbedürftigen orientalischen Intro noch ein wenig in Fahrt. Danach ist aber in weiten Teilen Schluss mit lustig, auch das Schlagzeug kommt kaum mehr zum Einsatz (und wenn, dann in abgespeckter Version). Zum Schluss gibt es mit „Reason To Believe“ noch einen Song, der aufhorchen lässt während der Bonus Track „Monster“ eher in die elektronische Richtung abdriftet. Wer also einmal über den Tellerrand schauen möchte und damit seinen Horizont erweitern will, darf sich das neue Solo-Werk gerne mal reinschrauben. Für alle anderen sei festgehalten, dass „From The Moon To The Sun“ fast nix mit Rockmusik zu tun hat. Ich hoffe nur, dass ich nicht eines Tages eine KIP WINGER CD mit dem Titel „Fühl Dich wohl – Meditation für Mutter und Kind“ im Laden stehen habe.
Stefan
 

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