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Band: Kaipa Album: In The Wake Of Evolution Spielzeit: 70:03 Vertrieb/Label: Inside Out Music Homepage: www.myspace.com/kaipa oder www.kaipa.info Wertung: 8 von 10 Huch, wie klingt das denn? Wie aus einer Zeichentrickserie aus den 80ern! Irgendwie niedlich. Aber was soll das Cover? Zwei Kinder stehen am Rande eines Computer-animierten Sees; dahinter ein riesiger Berg, auf dem ein Palast erbaut wurde. Was die schwedische Progressive-Rock Legende Kaipa damit bezwecken will, ist nicht ganz klar. Aber das ist auch schon der einzige Wermutstropfen. Das wohlgemerkt 10. Studioalbum mit dem Titel In the wake of evolution klingt wie Progressive-Folk Rock klingen soll: lange Spielzeiten der einzelnen Songs (Electric Power Water Notes dauert ganze 17 Minuten!), lange Instrumentalteile, komplexe Rhythmen und schöne Bassläufe. Kaipa hat schon 35 Jahre Bandgeschichte auf dem Buckel und damit auch den ein oder anderen Mitgliederwechsel: Hans Lundin (Keyboard), Bassist Tomas Eriksson und Tomas Sjöberg (Schlagzeug) waren die ursprünglichen Gründer von Ura Kaipa, wie die Band damals noch hieß. Ingemar Bergmann übernahm den Platz von Tomas Sjöberg, der aus krankeitsbedingten Gründen aussteigen musste. Außerdem kam der erst 17-jährige Roine Stolt als Gitarrist hinzu. Interessanterweise wurden die ersten 6 Alben in schwedischer Sprache geschrieben. Jetzt läuft alles auf englisch. Die aktuelle Besetzung: Hans Lundin (Keyboard, Gesang), Per Nilsson (Gitarre/Scar Symmetry), Patrik Lundström (Gesang), Aleena Gibson (Gesang), Morgan Agren (Schlagzeug) und Jonas Reingold (Bass). Die erste Nummer, die den Albumtitel trägt, ist das absolute Highlight! Lustiges Intro, melodiöse Gitarrenriffs, dazu rauer und rockiger Gesang. Farbenfroh und positiv! Franziska
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