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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

kaipa - in the wake of evolution

Band: Kaipa
Album: In The Wake Of Evolution
Spielzeit: 70:03
Vertrieb/Label: Inside Out Music
Homepage: www.myspace.com/kaipa oder www.kaipa.info
Wertung: 8 von 10
Huch, wie klingt das denn? Wie aus einer Zeichentrickserie aus den 80ern! Irgendwie
niedlich. Aber was soll das Cover? Zwei Kinder stehen am Rande eines Computer-animierten
Sees; dahinter ein riesiger Berg, auf dem ein Palast erbaut wurde. Was die schwedische
Progressive-Rock Legende Kaipa damit bezwecken will, ist nicht ganz klar. Aber das ist auch
schon der einzige Wermutstropfen. Das wohlgemerkt 10. Studioalbum mit dem Titel In the
wake of evolution klingt wie Progressive-Folk Rock klingen soll: lange Spielzeiten der
einzelnen Songs (Electric Power Water Notes dauert ganze 17 Minuten!), lange
Instrumentalteile, komplexe Rhythmen und schöne Bassläufe. Kaipa hat schon 35 Jahre
Bandgeschichte auf dem Buckel und damit auch den ein oder anderen Mitgliederwechsel:
Hans Lundin (Keyboard), Bassist Tomas Eriksson und Tomas Sjöberg (Schlagzeug) waren die
ursprünglichen Gründer von Ura Kaipa, wie die Band damals noch hieß. Ingemar Bergmann
übernahm den Platz von Tomas Sjöberg, der aus krankeitsbedingten Gründen aussteigen
musste. Außerdem kam der erst 17-jährige Roine Stolt als Gitarrist hinzu. Interessanterweise
wurden die ersten 6 Alben in schwedischer Sprache geschrieben. Jetzt läuft alles auf englisch.
Die aktuelle Besetzung: Hans Lundin (Keyboard, Gesang), Per Nilsson (Gitarre/Scar
Symmetry), Patrik Lundström (Gesang), Aleena Gibson (Gesang), Morgan Agren
(Schlagzeug) und Jonas Reingold (Bass). Die erste Nummer, die den Albumtitel trägt, ist das
absolute Highlight! Lustiges Intro, melodiöse Gitarrenriffs, dazu rauer und rockiger Gesang.
Farbenfroh und positiv!
Franziska

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