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Band: Julliet Album: Julliet Spielzeit: 38:50 min. Veröffentlichungsjahr: 1990 Plattenfirma/Vertrieb: Enigma Stilrichtung: Hard Rock
Kenny McGee vocals Jimmi DeLisi guitars Ty Westerhoff bass Greg Pecka drums
Kaum zu glauben, dass diese Band in der Blütezeit des Glam Rock fast kein Airplay hatte. Auch bei großen Rückblicken in das Jahr, wo noch Hairspray, Lippenstifte und Leggings bei den Rockmusikern angesagt waren, erinnert sich heute fast keiner mehr an diese Band. Wobei sich die Jungs um Kenny McGee mit diesem Album wahrlich nicht verstecken müssten. Ihren Ursprung hatte die Band in Florida, von dort aus sattelten sie ihre Pferde und ritten weiter in die Hauptstadt des Glam Rock – Los Angeles um sich am Sunset Strip einen Namen zu machen Einer der Gründungsmitglieder war damals auch Greg Pecka, welcher 1979 hinter den „Kesseln“ der Band Dokken saß. 1990 veröffentlichten sie ihr Debüt Album „Julliet“, in einer eher schwierigen Zeit, in der die Grunge-Welle zwar noch keinen Tsunami auslöste, aber dennoch schon groß genug war um eine solche Band wegzuschwemmen.
Kommen wir zu den Songs die das Album besonders prägen:
Eight Lives Gone: Der Opener des Albums und auch gleich der härteste Song der Scheibe. Knackiger Gitarrensound und die Stimme von Kenny McGee. Was will man mehr?
Stay the Night? Ja gerne kann ich nur sagen. Einer der besten Songs des Albums mit starkem Refrain.
Der Song Something you should know zeigt die Band von ihrer besten Seite. Hier kommt der typische 80er Sound klasse rüber, auch der Backroundgesang ist nicht zu verachten. Der Anfang des Liedes erinnert vielleicht noch ein wenig an Fallen Angel von Poison, aber sobald Kenny McGee´s Stimme ertönt sind wird bei Julliet angelangt. Dieser Song hätte es damals mehr als verdient in einer Reihe von Cinderella und Danger Danger Liedern auf MTV gespielt zu werden.
Einen Cover-Song enthält das Debüt auch:
You can leave your hat on. Von wem? Na klar: Joe Cocker. Das Cover weicht zwar nicht allzu weit vom Original ab, ist aber dennoch nicht ganz passend gewählt für solch ein Album. Dann lieber die Power Ballade Love can change you.
Mein Fazit: Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Debüt.
Something you should know: Julliet is a Glam Band and not only Romeo´s Queen of hearts :-)
Tom
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