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Band: Jeff Scott Soto Album: Live At The Firefest 2008 Spielzeit: 71:42 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 03.12.2010 Homepage: www.myspace.com/sewtoe Wertung: ohne Wertung Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurde eine Live-Scheibe (“One Night In Madrid” am 04.12.2009) von JEFF SCOTT SOTO vor die Meute geworfen. Ein richtig gutes Dokument, was Setlist, Spielfreude, Sound etc. anbetraf. Schon damals waren meine Worte: Weihnachtszeit = Best Of Zeit bzw. Zeit für Live-CD´s. Dass nun aber nur ein Jahr später ein weiterer Mitschnitt vom Firefest 2008 auf den Markt kommt, finde ich schon fast dreist. Die Tracklist ist fast identisch, abermals eine Doppel-CD, das Cover ist praktisch gleich. Sorry, Herr Soto, auch wenn Ihre Begeisterung für diesen zugegenermaßen besonderen Gig groß ist, ist das reine Abzocke (wer auch immer dafür verantwortlich ist). Tut mir leid, dass ich so direkt sein muss. Auch diese Veröffentlichung spricht für die hohe Qualität der gesamten Band, deren Unterhaltungswert und natürlich für die Songs. Es wird immer Hardcore-Fans geben, bei praktisch jeder Combo, aber welcher normale Rockfan braucht das? Stefan
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Band: Jeff Scott Soto Album: Beautiful Mess Spielzeit: 51:20 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.jeffscottsoto.com oder www.myspace.com/sewtoe Wertung: 6,5 von 10 Es ist immer wieder faszinierend, wenn man sich die Discographie von JEFF SCOTT SOTO ansieht. Kaum zu glauben, auf wie vielen Hochzeiten der gute Jeff schon getanzt hat. Angefangen von TALISMAN, YNGWIE MALMSTEEN, TAKARA, KUNI, AXEL RUDI PELL, EYES oder JOURNEY über größtenteils schwer zu bekommende (Demo-) Aufnahmen von HOLLYWOOD UNDERGROUND oder ST. VALENTINE, alles Werke, die auf einem hohen Level angesiedelt sind. Auch seine Solokarriere kann sich sehen lassen, Scheiben wie „Lost In The Translation“ (siehe auch eigenes Review) gehören zum Besten, was der Ausnahmesänger bisher veröffentlicht hat. Nun verhielt es sich ja schon immer so, dass JSS auf Einflüsse aus den verschiedensten Bereichen der Musikwelt verweisen konnte. Ein reinrassiger Rocksänger war er noch nie, was mich jetzt aber auch nicht gestört hat. Aber auch mit diesem Wissen komme ich bei der neuen Langrille „Beautiful Mess“ teilweise nicht weiter. Zwar sind auch ein paar (moderne) Rocker eingestreut, doch größtenteils bewegt sich Mr. Soto irgendwo zwischen LENNY KRAVITZ und ich weiß nicht was. Die R&B Anteile auf „Beautiful Mess“ sind beachtlich hoch. OK, die Songs sind nicht unbedingt schlecht, aber bei der Masse an Klassikern, die die Lippen von JSS schon verlassen haben, fällt es mir teilweise schwer, von der neuen Scheibe einen positiven Gesamteindruck zu erhalten. Klar, ein Künstler vom Format eines JSS möchte sich weiterentwickeln und neue Dinge ausprobieren, aber es gibt schon genügend andere Bands, die ihre Fans mit ihren neuen Horizonten vor den Kopf stoßen. Von einer neuen JEFF SCOTT SOTO-Scheibe hätte ich mir, speziell nach „Lost In The Translation“, etwas mehr erwartet. Stefan
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Band: Jeff Scott Soto Album: Lost In The Translation – Luxury Package Spielzeit: 75:36 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.jeffscottsoto.com oder www.myspace.com/sewtoe Wertung: 8,5 von 10 JEFF SCOTT SOTO Re-Release Nummer zwo aus dem Hause Frontiers kommt also in Form von „Lost In The Translation“, angereichert mit 5 Bonus-Stücken. Alleine schon wegen der Qualität der Urfassung kommt das 2004er Werk um Längen besser weg als „Prism“. Eigentlich ist das ganze Album ein Knaller und rockt von A-Z. Ein modernes, groovendes und mitreißendes Rockalbum. Hier sind alle Stärken des Herrn Soto gebündelt, tolle Melodien und geile Riffs geben sich die Klinke in die Hand. Jetzt gibt es da ja noch die 5 Bonüsse, die wir ein wenig unter die Lupe nehmen wollen. Zum einen haben wir hier den ursprünglichen Japan Bonustrack „Turned The Page“, ein akustisch gehaltener Song, soweit ganz nett. Danach gibt es mit „As I Do 2 U“, „This Ain´t The Love“ und „Lonely Shade Of Blue“ 3 Balladen für netten Stunden zu zweit, besonders letztere ist echt super. In diesem Falle eine ausgewogenen Sache in Anbetracht des eigentlich sehr straighten und rockigen Albums in der ursprünglichen Version. Den Abschluss macht eine Acoustic-Version von „Soul Divine“. Unterm Strich hätte ich mir vielleicht noch einen richtig geilen Rocksong als Zugabe gewünscht, aber insgesamt geht das Bonusmaterial voll in Ordnung. Wer also „Lost In The Translation“ noch nicht sein Eigen nennt, der darf sich jetzt ganz schnell auf die Socken machen und das Ding verhaften. Stefan
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Band: Jeff Scott Soto Album: Prism – Luxury Package Spielzeit: 78:46 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.jeffscottsoto.com oder www.myspace.com/sewtoe Wertung: 6,5 von 10 Anlässlich der neuen Soto-Scheibe hat sich Frontiers Records nicht lumpen lassen und schießt gleichzeitig die beiden Vorgängeralben „Prism“ und „Lost In The Translation“ als Luxury Package incl. 6 bzw. 5 Bonustracks ein weiteres Mal in die Umlaufbahn. Das ursprünglich 2002 erschienene „Prism“-Album dürfte ja normalerweise einigen Rockfans geläufig sein. Nun verhält es sich ja so, dass diese Scheibe nicht zu den ultimativen Highlights dieses Ausnahmesängers zählt. Was aber nicht heißen soll, dass immer nur die alten Zeiten hoch gelobt werden usw., näheres könnt ihr im Review zu „Lost In The Translation“ lesen. Aber erstens sind auf „Prism“ eindeutig zu viele Balladen und zweitens sind einige Songs einfach zu austauschbar, da sind wir bedeutend besseres Material von JSS gewöhnt. Trotzdem sind auch auf diesem Dreher eine Handvoll coole Songs, die es dem geneigten Fan schwer machen sollten, sich dieses Teil nicht zuzulegen. Allen voran der geile Rocker „How Long“ und das wunderschöne „Holding On“. Nun aber zu den Bonustracks, denn die sollten bei einem Re-Release ja auch Gewichtung haben. Und siehe da, es gibt gute Nachrichten für alle Balladenfans und für alle, denen noch nicht genug langsame Songs auf der Urversion waren. Denn insgesamt gibt es 6 Bonustracks, von denen schon mal 4 Balladen sind und weitere 2 davon Live-Songs, darunter „Stand Up“, dessen Originalversion auf dem „Rock Star“-Soundtrack Verwendung fand. Insgesamt sind die Zugaben also etwas mau, weniger wegen der Quantität sondern eher qualitativ. Für JSS-Jünger natürlich unumgänglich, für „normale“ Rockfans ein zweischneidiges Schwert und für Neuentdecker denkbar ungeeignet. Stefan
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