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Band: Jeff Jones Album: Spaced Spielzeit: 42:30 min. Plattenfirma: XXX Records Veröffentlichung: bereits veröffentlicht Homepage: www.xxxrecords.com oder www.myspace.com/jeffjonesworld WERTUNG: 7,5 von 10
Gitarrist, Songwriter und Produzent JEFF JONES hat mit VAMP LE STAT und ihrem coolen Sleaze die Gute-Laune Seite und mit KEESTER die etwas dunklere Seite des Rock´n Roll gelebt. Mit seinem Solo-Album “Spaced” liegt er wohl irgendwo dazwischen, der Sound ist rauh und erdig, die Songs rockig bis bluesig und vor allem authentisch.
12 Stücke gibt es auf “Spaced” zu hören, allesamt bereits 2010 aufgenommen. Der Opener “Queen Of Hollywood” (auch auf der Best Of “Rock Hard ´86 - ´96” verteten) präsentiert JEFF JONES in bestechender Form. Die eindringlichen Riffs und Melodielinien lassen die Gänsehaut über den Rücken krabbeln. Weitere Highlights wie “No Satisfaction Blues” oder “Resurrecting” hauen in die gleiche Kerbe. JONES hat es mit seiner Musik geschafft, einen eigenen Sound zu kreieren und nichts und niemanden zu kopieren – das Manko an “Spaced” ist aber, dass sich einige Songs sehr gleichen. Wenn aber z.B. mal ordentlich aufs Gaspedal getreten wird wie bei “Not Your Love”, ist alles wieder vergessen, denn hier kann sich Mr. JONES voll austoben und wirklich tolle Soli aus dem Ärmel zaubern. Aber mit Stücken wie “Hate Me” wiederum kann er bei mir leider gar nicht punkten.
“Spaced” ist auf der einen Seite ein tolles Album von einem Musiker, der seinen eigenen Stil hat, sich aber das ein oder andere Mal wiederholt. Trotzdem überwiegen die positiven Eigenschaften und machen die Platte zu einem hörenswerten Werk, wer schon Alben von ST. ELMOS FIRE (die übrigens ein neues Album planen) oder VAMP LE STAT im heimischen Schrank stehen hat, kann sich mit diesem Soloalbum erweitern, für alle “Anfänger” kann “Spaced” die Eintrittskarte in die Welt von JEFF JONES sein.
Trackliste:
1. Queen Of Hollywood 2. No Satisfaction Blues 3. Hell To Pay 4. Addiction 5. Resurrecting 6. Control 7. Not Your Love 8. Hate Me 9. Miss Tragedy 10. Bad Motor Girl 11. Bad Love 12. Underground
Stefan
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