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DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 7,5 von 10

Ja, der rosa Metal der Erlanger J.B.O. ist wieder da. Waren die letzten Outputs doch ein richtig großes Auf und Ab zwischen cool, lustig und doof-peinlich, so kann man dem „Killeralbum“, richtig cooles Cover übrigens,  attestieren, dass sich endlich wieder ein paar Hits eingeschlichen haben. Und es finden sich tatsächlich nur drei Coverversionen auf dem „Killeralbum“: Nino D'Angelos „Jenseits von Eden“, welches in der JBO Version endlich einen vernünftigen Text bekommen hat und auch bei Rockern für gute Stimmung sorgen sollte. Den Anfang macht jedoch „Dr. Met“, welches im Original („The Doctor“) von den für mich legendären DOOBIE BROTHERS schon herrlich ist, und nun die rosarote Krone aufgesetzt bekommt. Zum Abschluss (glücklicherweise) greifen sie dann mit LASERKRAFT 3D und dem da schon miesen „Nein Mann“ allerdings völlig in die Scheiße. Das sind 11 Minuten (durch Hidden Track) gekünstelte Langeweile. Angeblich hat man für 8 weitere Coverversionen kein Ok bekommen. Doch mit dem ACDC-artigen Boogie Rocker „Rock 'n' Roll Märtyrer“, der mit einem halbwegs lustigen Text daher kommt, hat man schon einen künftigen Klassiker und besonders der Titeltrack „Killer“ ist mit genialem Text und mächtigen Riffs ein Volltreffer geworden. Gut, die kleinen Zwischenspielchen die wiederum die Tracklist erweitern, sind allesamt Schenkelklopfer, über die man ehrlich nur sturzbesoffen lacht, da sie so flach wie die ostfriesische Küste sind.  Dass sie es viel besser können, beweisen Hannes G Laber, Vito und Konsorten mit der Ballade „Dadadidadadadei“, bei dem der sozialkritische Text witzig und intelligent geworden ist. „Drei Akkorde“ ist dann aber kein Akkord, sondern ein Song zuviel – schnell die Skip Taste drücken, ehrlich. Brrr. „Ich Bin Dein“ - gleicher Druck. „Kalaschnikow“ macht da wieder viel mehr Spaß und lässt mich schmunzeln. Also gleiches Spiel wie so oft: Licht und Schatten wechseln sich wieder ab. Nur dieses Mal sind mit „Dr. Met“, „Killer“ „Jenseits“, „Download“ und „Dadadidadadadei“ wieder richtig geile Songs enthalten.

Markus

JBO - Killeralbum

Info

Band: J.B.O.
Album: Killeralbum
Spielzeit: 49:47 min
Plattenfirma: Megapress/Soulfood
Veröffentlichung: 19.08.2011
Homepage: www.jbo.de

Tracklist

1. Dr. Met
2. Rock’n’Roll Märtyrer
3. Killer
4. Armageddon
5. Dadadidadadadei
6. Drei Akkorde
7. Familienanzeige
8. Ich bin Dein
9. Kalaschnikow
10. Jenseits
11. Tony Marshall
12. Download
13. Heimatlied
14. Reklame
15. 3 Tage blau
16. Nein Mann

Wertung: 7,5 von 10

So,so 2000 Jahre also treiben die Blödelbarden aus Erlangen schon ihr Unwesen? Naja, ganz so lang ist es nicht, eher 20 Jahre ist der rosarota Metalblödsinnstruck auf der Piste und spaltet die Metalgemeinde in „hörige“ Fans und „unhörige“ Hasser. Fakt ist aber, dass ein J.B.O. Konzert definitiv immer mit viel Party und Fun zu tun hat und so gibt es nun bereits das zweite Ton- bzw. Bilddokument davon. Neben der einfachen Live-CD gibt es auch ein CD-DVD Package. Mir liegt allerdings nur der Tonträger vor. Egal, ob neue Songs wie „Dio In Rio“ oder altbekannte Sachen wie „Arbeitslos Und Spaß Dabei“, hier gibt es natürlich einen Querschnitt über die gesamte Karriere der Liebhaber fränkischen Biers, die auch deswegen nicht nach Paris wollen, oder? Und Metal wollen sie auch nicht, wie beim Titelsong des letzten Albums „I Don't Like Metal – I Love It“, der auch live zu den absoluten Stimmmungsgranaten gehört. Was gibt es sonst noch zu hören? NICOLE's „Ein Bisschen Frieden“ in der JBO-RAMMSTEIN Version fehlt ebenso wenig wie die geniale MANOWAR-Verarsche „Verteidiger Des Blödsinns“. Dazu wird das große Rätsel um den Tod von „Bolle“ gelüftet. Gänsehautfeeling kommt dann beim von 4000 Kehlen mitgesungenen „Ein Guter Tag Zum Sterben“ auf. Die ganze Chose ist sauber produziert und drückt ordentlich aus den Boxen. In der zweiten Hälfte des Konerts sind dann JBO auch so richtig warm gespielt und ab „Bolle“ kommt neben dem „Guten Tag Zum Sterben“ noch „Könige“, „Wir Sind Die Champignons“ und „Ein Fest“ aus den Boxen gebrettert und dürfte so ziemlich jede coole Sommer-Grill-Party soundtechnisch bereichern. Also raus an den Strand, in den Garten, auf Balkonien, oder wo auch immer, CD rein und Spaß haben. J.B.O. Hasser werden wahrscheinlich nicht bekehrt werden, alle anderen können aber fett losrocken.
Markus

Wertung: 7,5 von 10

Welche Band darf sich anmaßen italienische Disco Hits wie „Vamos A La Playa“ in ein Metalgewand zu stecken und dafür von vielen geliebt zu werden? Genau, nur J.B.O., denn die rosa Revolution hat es einfach geschafft mit witzigen Texten das Publikum zu begeistern. Wie ist es nun mit  dem neuen Output „I Don't Like Metal – I LOVE IT!“? Der Titelsong kann schon mal mit gelungenen Texten und einer verdammt guten Umsetzung schon mal ordentlich punkten. „M.E.T.A.L.“ ist dann eher einfallslos geraten und das folgende „Angie“, rechtzeitig zur Bundestagswahl eine Coverversion zu FALCOs „Jeannie“, hat textlich auch nicht wirklich viel zu bieten. Den Tiefpunkt erreichen J.B.O. dann aber mit dem unsäglichen „Hitler hatte keinen Sex“, so einen schwachen Song haben sie bisher noch nicht veröffentlicht. Gut, auch bisher war immer Licht und Schatten auf den Alben zu finden, aber ehrlich, das hättet ihr euch echt sparen können. „Das Eine“ hat dann endlich wieder hohen Spaßfaktor und auch das musikalische kommt auch nicht zu kurz. Richtig geil ist dann „Geh Mer Halt Zu Slayer“ (eben zu „Vamos A La Playa“), plötzlich J.B.O. in Höchstform, witzig, originell, geile Umsetzung. Die folgenden „J.B.-Boy und J.B.-Girl“ und „Dio In Rio“ tendieren dann wieder stark in Richtung Tiefpunkt. „Der Böse Gott“, „Der Ossi Sucht Das Glück“, „Wessi Girl“ und „Glenn Leipzig: Mudder“ retten dann aber doch noch einiges. Gut, die Ossi-Wessi-Stücke stecken voller Klischees, kommen aber zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls doch zu einem guten Zeitpunkt. Die Eigenkomposition „Es Muss Ein Rock (Durch Deutschland Gehen)“ bildet schließlich noch einen versöhnlichen Abschluß. Also mal wieder Licht und Schatten vereint, wobei der Schatten leider diesmal tiefschwarz ist. Fans werden natürlich blind kaufen und alle anderen sollten bei der Hälfte der Songs schnell die Skip-Taste betätigen. Wobei natürlich angemerkt werden sollte, dass Humor und Musik immer Geschmackssache sind, hehe.
Markus

jbo - 2000 jahre live

Info

Band: J.B.O.
Album: 2000 Jahre J.B.O. - Live
Spielzeit: 68:44 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Megapress/Soulfood
VÖ: 21.05.2010
Homepage: www.jbo.de
 

Tracklist

 

JBO - I Don't Like Metal

Info

Band: J.B.O.
Album: I Don't Like Metal – I LOVE IT
Spielzeit: 48:13 min
Plattenfirma/ Vertrieb: ?
Homepage: www.jbo.de
VÖ: 14.08.2009

Tracklist

 

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