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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

jaded heart - perfect insanity

Band: Jaded Heart
Album: Perfect Insanity
Spielzeit: 52:27 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Veröffentlichung: 16.10.2009
Homepage: www.new.jadedheart.de oder www.myspace.com/thebandjadedheart
Wertung: 8,5
JADED HEART schießen auf ihrer neuen Platte “Perfect Insanity” aus allen Rohren, und das so heftig, wie man es auf dem Vorgänger “Sinister Mind” nicht einmal erahnen hätte können. Die Metal-Anteile sind ein weiteres Mal mehr geworden und jetzt überwiegen sie so sehr, dass ich nicht mehr von einer Hardrock-Combo sprechen möchte, sondern von einer Metal-Band (konform zu AXXIS). Trotzdem spielen die Melodien auch bei den 11 neuen Songs (plus Intro) eine große Rolle, nur dass sie jetzt teilweise zwischen Double-Bass und deftigen Gitarrenläufen wohnen. Aber keine Angst, “Perfect Insanity” besteht nicht aus 11 Haudrauf-Nummern, die Langeweile aufkommen lassen würden. Und Gott sei es gedankt, dass JADED HEART nicht wie ihre Kollegen von AXXIS total in die Power-Metal-Ecke abdriften. Stattdessen könnte man sagen, dass sie in etwa einen gleich großen Schritt in Richtung Metal gemacht haben wie EDGUY auf den letzten 3 Alben in die Rockecke. Aber JADED HEART drehen das Gas auch mal etwas zurück und spielen so unter anderem mit einer Ballade (“One Life One Death”) weitere Trümpfe aus. Dabei kommen Songs wie das Riffmonster “Rising” oder der Dampfhammer “Love Is A Killer” gerade recht, um die neue Bandbreite des JADED HEART´schen Sounds abzustecken. Apropos Sound: der ist genau so, wie er sich für ein knackiges Metalalbum gehört – druckvoll, heavy und klar. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wer hier seine Finger im Spiel hatte, denn mit Michael Voss, Chris Lausmann und Dennis Ward hat man erneut das magische Triple für sich gewinnen können. JADED HEART sind auf ihrer Reise in eine neue Identität an einem Punkt angekommen, wo es sich lohnt, etwas zu verweilen, denn “Perfect Insanity” steht anderen Melodic-Metal-Acts in nichts nach. Nach dem Weggang von MICHAEL BORMANN vor sechs Jahren hätte ich nicht erwartet, dass die Band mit Nachfolger Johan Fahlberg am Mikro eines Tages so frisch, energisch und unverbraucht klingen könnte.
Stefan
 

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Band: Jaded Heart
Album: Helluva Time
Spielzeit: 61:30 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Vergleichbare Bands:
Wertung: 8
Lange mussten die Fans warten. Nun ist es da. Das erste JADED HEART Album nach der Bormann Ära. Der neue Mann am Mikro lautet auf den Namen Johan Fahlberg und kommt aus Schweden. Doch was erwartet den Hörer? Mit „Tomorrow Comes“ fängt es leider eher mäßig an. Solche Songs habe ich in den Achtzigern schon zu Dutzenden gehört. Dann jedoch starten die Jungs voll durch. Mit „Somewhere“ und „Dreams You’ll Never See“ folgen grandiose Songs, die damals sicherlich zu absoluten Klassikern geworden wäre (und es hoffentlich auch heute werden). Die Arrangements, die mehrstimmingen Chöre, die Produktion, alles Güteklasse 1A. Im Laufe der Stunde Spielzeit halten sie auch das weitere Niveau ganz oben an der Weltspitze auch wenn noch ein paar kleine Ausreißer nach unten dabei sind, bei denen ich das Gefühl habe, dass Johan nicht das aus seiner Stimme rausholt, was möglich ist und er ein wenig drucklos klingt. Die unvermeidliche Coverversion nennt sich diesmal „Paid My Dues“ und stammt im Original von ANASTACIA, wenn ich mich nicht irre. Insgesamt gesehen ein verdammt gutes Album, das Hoffnung auf mehr macht.

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