|
Band: Imagika Album: Feast For The Hated Spielzeit: 48:40 min. Plattenfirma/Vertrieb: Locomotive Records Homepage: www.imagikametal.com Wertung: 7 Longplayer Nummer sechs im Jahre fünfzehn nach IMAGIKA. Oder besser gesagt nach der Geburt IMAGIKA´s 1993 - auf ihrem neuesten Werk präsentieren sich die Kalifornier äußerst abwechslungsreich, denn die Bandbreite der Songs geht von Old School Thrash bis zu Power Metal lastigen Songs. Und auch dieses Mal hat sich das Besetzungskarussell wieder ordentlich gedreht. Als neuer Tieftöner kam Jim Pegram, der Elena Luciano ersetzt und mit Norman Skinner ist auch ein neuer Mann am Mikro vertreten, der nach dem Ausstieg von David Michael (2004) die Stimmbänder bei den Amis vibrieren lässt. Und dies geschieht durchaus abwechslungsreicher als in früheren Tagen, was dem Album auf der einen Seite viele verschiedene Nuancen beschert, aber auch für einige Verwirrung sorgt. „Feast For The Hated“ ist ein sehr breit gefächerte Platte geworden, was mit Sicherheit einige von Euch abschrecken könnte, die ganze Sache aber in einer gewissen Weise interessant macht, denn bei dieser Mischung wird es nicht so schnell langweilig. Zu den Höhepunkten zählen für mich „Your Creator“, Behind Immoral Eyes“ (coole Stakkato-Riffs) und das epische „Succubus“, das einen gekonnten Schlusspunkt setzt. Der Sound ist up to date und lässt keine Wünsche offen, somit ist „Feast For The Hated“ ein modernes, kompaktes Metalalbum geworden, das insgesamt aber zu wenig Überraschungen bietet, um die großen vom Thron zu stoßen. Wer auf TESTAMENT oder RAGE steht, kann sich die neue IMAGIKA gerne mal einverleiben. Ob sich die Band allerdings endlich aus der Masse der Bands hervorarbeiten kann bleibt abzuwarten. Stefan
|