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imagika - portrait of a hanged man

Band: Imagika
Album: Portrait Of A Hanged Man
Spielzeit: 48:39
Label/Vertrieb: Metalville
Homepage: www.imagikametal.com oder www.myspace.com/imagikametal
Wertung: 8
Die Bay-Area-Thrasher Imagika sind zurück. Mit im Gepäck haben sie ihre 7.Scheibe, die
den Titel Portrait Of A Hanged Man trägt. Und die bietet richtig gut gemachten Thrash-
Metal!Tolle Highspeed-Gitarrenparts, schillernder Gesang, brachiales Schlagzeug und
wummernder Bass geben sich hier die Klinke. Die Songs reißen einen richtig mit und strotzen
nur so von Power. Ich will ja nicht behaupten, die Herren von Exodus jetzt einpacken können,
aber sie dürfen sich schon mal warm anziehen! Vor allem der Gesang von Frontmann
Norman Skinner ist eine Nummer für sich. Gekonnt wechselt er zwischen melodiösem
Gesang, derben Gegrowle und sogar knurrigen Death-Metal Gegrunze hin und her. Dass die
Vierer-Combo aus dem sonnigen Kalifornien auch anders kann, beweist sie bei der
balladenhaften Nummer A God No More. Hier hört man dann auch mal deutlich akustische
Passagen von Seiten der Gitarre, die dann nach und nach wieder zur E-Gitarre zurück gehen,
die sich von einem Solo zum anderen frickelt. Alles in allem: eine sehr nett anmutendes und
abwechslungsreiches Album mit einer Spielzeit von einer guten Dreiviertelstunde.
Franziska

imagika - feast for the hated

Band: Imagika
Album: Feast For The Hated
Spielzeit: 48:40 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Locomotive Records
Homepage: www.imagikametal.com
Wertung: 7
Longplayer Nummer sechs im Jahre fünfzehn nach IMAGIKA. Oder besser gesagt nach der Geburt IMAGIKA´s 1993 - auf ihrem neuesten Werk präsentieren sich die Kalifornier äußerst abwechslungsreich, denn die Bandbreite der Songs geht von Old School Thrash bis zu Power Metal lastigen Songs. Und auch dieses Mal hat sich das Besetzungskarussell wieder ordentlich gedreht. Als neuer Tieftöner kam Jim Pegram, der Elena Luciano ersetzt und mit Norman Skinner ist auch ein neuer Mann am Mikro vertreten, der nach dem Ausstieg von David Michael (2004) die Stimmbänder bei den Amis vibrieren lässt. Und dies geschieht durchaus abwechslungsreicher als in früheren Tagen, was dem Album auf der einen Seite viele verschiedene Nuancen beschert, aber auch für einige Verwirrung sorgt. „Feast For The Hated“ ist ein sehr breit gefächerte Platte geworden, was mit Sicherheit einige von Euch abschrecken könnte, die ganze Sache aber in einer gewissen Weise interessant macht, denn bei dieser Mischung wird es nicht so schnell langweilig. Zu den Höhepunkten zählen für mich „Your Creator“, Behind Immoral Eyes“ (coole Stakkato-Riffs) und das epische „Succubus“, das einen gekonnten Schlusspunkt setzt. Der Sound ist up to date und lässt keine Wünsche offen, somit ist „Feast For The Hated“ ein modernes, kompaktes Metalalbum geworden, das insgesamt aber zu wenig Überraschungen bietet, um die großen vom Thron zu stoßen. Wer auf TESTAMENT oder RAGE steht, kann sich die neue IMAGIKA gerne mal einverleiben. Ob sich die Band allerdings endlich aus der Masse der Bands hervorarbeiten kann bleibt abzuwarten.
Stefan
 

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