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Schwein schwarz copy klein

Rockt Wie Sau!

Band: Human Zoo
Album: Eyes Of The Stranger
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: BOB-Media/Fastball Music
Veröffentlichung: 08.07.2011
Homepage: www.humanzoo-music.de
WERTUNG: 9,5 von 10

Endlich mal wieder gute Melodic Rock Mucke aus Deutschland höre ich mich sagen als ich das Promopaket der neuen HUMAN ZOO Scheibe „Eyes of the Stranger“ runterlade. Die bandtechnisch sehr außergewöhnlichen Balinger kehren nach langen
vier Jahren wieder zurück auf die Musikbühne. Es ist das dritte Album der Band und wie so häufig gilt auch hier der Slogan „Make it or break it“. Sprich das dritte Album entscheidet meistens in welche Richtung die Bandentwicklung geht. Um eins vorweg zu nehmen, sie geht steil nach oben! Aber der Reihe nach. Im Jahre 2004 fanden die Gründungsmitglieder  Sänger Thomas Seeburger, Gitarrist Ingolf Engler und Keyboarder Zarko Mestrovic zusammen und riefen die Band ins Leben. Ziemlich schnell komplettierten Markus Ratheiser (GLENMORE) am Bass, Boris Matakovic (SUBWAY) am Saxofon und Kevin Klimesch am Schlagzeug die Band. Gerade das Saxofon ist ein absolutes Novum im Rock Zirkus und macht die Band so einzigartig und interessant. Mit ihrem ersten Album „Precious Time“ aus dem Jahre 2006 und dem zweiten Werk „Over the Horizon“ aus dem Jahre 2007, konnten sich die Jungs eine beachtliche Fanschar erspielen und wurden ein großer Geheimtip der Szene.
Nun erfreuen uns die Jungs also mit ihrem neuen Album und wir hören jetzt auch ohne viel Umschweif dort gleich mal rein.
Als Opener fungiert das Hörspielstück „Amy & Allison's Memories“ welches aber nur dazu da ist den Hörer in die richtige Stimmung zu bringen. Der erste richtige Track ist dann „The Answer“. Dieser legt gleich mal mit einem unglaublichen bassuntermalten Groove gut los. Kurz darauf steigt dann auch Sänger Thomas ein und man ist mitten drin im Song. Das groovige bleibt uns auch den gesamten Song erhalten bis es dann schließlich in den passenden, mehrstimmigen und sehr eingängigen Chorus mündet. Das bandtypische Saxophon hat hier nur einen Kurzauftritt, der aber perfekt ins Bild passt. Ein klasse Einstieg der absolut Lust auf mehr macht.
Und dieses mehr bekommen wir auch sehr schnell, folgt doch mit „Gimme your Time“ der nächste Kracher schon auf dem Fuße. Ein kurzes Keyboardintro und ab geht die wilde Fahrt unterlegt mit klasse Gitarrenriffs und pumpenden Bassspuren. Zwischendurch streuen die Jungs ein paar mehrstimmige Gesangslinien ein und der Chorus passt hier auch wieder voll ins Bild. Ein, zwar einfach gestrickter, aber absolut klasse umgesetzter Rocksong, den so irgendwie nur HUMAN ZOO so hinbekommen würden.
So richtig die Post geht dann beim folgenden „To the Top“ ab. Gleich zum Anfang ist alles auf dem Posten was die Jungs so auszeichnet. Das Saxophon, die schneidenden aber doch melodischen Riffs, mehrstimmiger Gesang und ein Chorus der sich quasi in die Gehörgänge frisst. Hit Nummer 1 haben wir hier zu verzeichnen. Ganz starke Nummer!
Das HUMAN ZOO natürlich auch die ruhigen Töne drauf haben zeigen sie bei „Everything changes“. Die Nummer wird absolut vom sehr gefühlvollen Gesang von Thomas und dem hierfür natürlich absolut passenden Saxophon getragen. Die anderen Instrumente halten sich ein wenig im Hintergrund, so und nicht anders muss eine moderne Rock Ballade klingen und aufgebaut sein!
Der Titeltrack „Eyes of the Stranger“ erwartet uns genau zur Halbzeit der Scheibe. Ein Midtemporocksong, der ein bisschen komplexer aufgebaut ist, aber zu keiner Zeit sperrig wirkt. Abwechslung wird hier ganz groß geschrieben. Mal geht es etwas ruhiger zur Sache, mal hauen die Jungs wieder voll einen raus. Im weiteren Verlauf der Nummer verknüpfen die Jungs perfekt das Intro mit dem Titelsong. Ein absolut würdiger Opener!
Langsam wird der Platz hier etwas eng und ich will euch ja auch nicht langweilen, deswegen raff ich das Ganze ab jetzt ein bisschen zusammen, sonst sitze ich morgen noch hier und schreibe euch zu jedem Song etwas : - ).
Der zweite Teil der Scheibe kann sich nämlich genau so gut hören lassen, wie Teil eins. Hervorstechen aus den erstklassigen Songs tun hier auf jeden Fall noch das melodische „World behind you“, die schmachtende Ballade „Hold & Care“ und das rockige Abschlusspackage in Form von „Welcome to Paradise“ und „10.000 Years ago“.

Anspieltipps:

Das ganze verdammte Album ist ein einziger Anspieltip! CD einlegen, Play drücken und vom ersten bis zum letzten Ton genießen!

Fazit :

HUMAN ZOO waren für viele bislang immer ein kleiner Geheimtip der deutschen Melodic Rock Szene. Die vorherigen Veröffentlichungen wurden zwar wohlwollend und gut von der Presse aufgenommen, aber so richtig konnte man noch nicht aus dem Schatten der Großen heraus treten. Das dürfte nun mit ihrem dritten Album “Eyes of the Stranger” absolut gelungen sein. Ein wahres drittes make it or break it Album! Die Zeichen stehen hier ganz klar auf ein make it und eine sonnige Zukunft. Mit dem außergewöhnlichen Instrument, dem Saxophon, hebt man sich schön von der Masse ab und besitzt auf dem neuen Diskus aber auch die richtig starken Songs. Perfekte 9,5 Punkte vergebe ich hier aus dem Stand! Die Höchstnote gibt es nur noch nicht, weil ich den Jungs zu traue sich beim nächsten Output nochmal zu steigern! Also Jungs macht weiter so und Leute kauft dieses erstklassige Album!!

Trackliste:

01. Amy & Allison's Memories
02. The Answer
03. Gimme your Time
04. To the Top
05. Erverything changes
06. Eyes of the Stranger
07. Fall in Love
08. World behind you
09. Hold & Care
10. Want it – Love it – Like it
11. Welcome to Paradise
12. 10.000 Years Ago

Julian

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Band: Human Zoo
Album: Over The Horizon
Spielzeit: 46:44 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AOR Heaven/Soulfood
Vergleichbare Bands: Pink Cream 69, Bonfire
Homepage: www.humanzoo-music.de oder www.myspace.com/humanzoo
Wertung: 9 von 10
Mit diesem Albumtitel greifen die Balinger Jungs nach den Sternen und um es gleich mal vorneweg zu sagen: treffender hätte dieses Juwel nicht betitelt werden können. War schon der Erstling „Precious Time“ nicht von schlechten Eltern, haben HUMAN ZOO mit dem Nachfolger ein Werk abgeliefert, das für bei vielen für einen offenen Mund sorgen wird. Megaeingängige Gesangslinien, mächtige Chöre und eine glasklare Produktion (abermals von Dennis Ward) bestimmen den neuen Opus. Ein Markenzeichen ist auch das gelegentlich eingesetzte Saxophon z.B. bei „Creatures Of The Night“ oder „Lovin´ You“, was wirklich für Abwechslung sorgt und das Sextett unverwechselbar macht. Ansonsten dominieren klar die superb schreienden Gitarren und ein einmaliges Gefühl für einprägsame Melodien. Auch nach zig Durchläufen wird „Over The Horizon“ keineswegs langweilig und hat immer noch bis dato ungehörten Feinheiten zu bieten. Noch ein paar Anspieltipps gefällig? Here we go: ähm ich kann leider keinen Song herausheben, hört Euch das Juwel einfach ganz an, dann werdet Ihr sicher mit dem HUMAN ZOO-Virus infiziert sein. Die Schwaben stehen ganz einfach für Qualität Made In Germany und sollten mit „Over The Horizon“ endlich den Erfolg ernten der ihnen zusteht.
Stefan

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