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Wertung: 7,5 von 10

HOLY FORCE ein klangvoller Namen für einen neuen Band die sich mal wieder aus vielen bekannten oder noch unbekannten Gesichtern zusammen setzt.
Gründer der Band ist der taiwanische Gitarrist Ango Chen, der schon mit so Musikgrößen wie Mike Vescera oder Joe Stump zusammen gearbeitet hat. Ihm zur Seite stehen der YNGWIE J. MALMSTEEN, ROYAL HUNT Sänger Mark Boals, SYMPHONY X Basser Mike LePond und Ex MANOWAR Schlagwerker Kenny (Rhino) Earl . Das Internet macht es ja mittlerweile möglich das sich solche Musikgrößen aus aller Herrn Länder zusammenraufen können und eine Band gründen können. Der technische Fortschritt und die Globalisierung macht halt vieles möglich. Gut für uns, kämen wir anderenfalls doch nicht in den Genuss von solchen Bandprojekten, wie auch HOLY FORCE eins ist. Als Stil wird Melodic Metal angegeben, was bei den beteiligten Musikern auch gut nachvollziehen ist. Viel mehr lässt sich auch leider aus dem beiliegenden Promozettel nicht herausfinden, so das wir uns nun gepflegt dem musikalischen zu wenden können.
Gleich mit dem Titeltrack „Holy Force“ wird die Scheibe eröffnet. Ein eingängiges Riff gepaart mit Keyboardklängen erwartet uns direkt am Anfang, bevor kurz danach Fronter Mark erstmals sein Goldkehlchen erschallen lässt. Die Melodien gehen absolut in Ordnung und der Chorus bzw. der Refrain hält was er verspricht. Schön eingängig frisst er sich quasi in die Gehörgänge. Ein wahrer Titeltrack und ein gelungener Einstieg in die Scheibe.
Danach erwartet uns mit „Flying“ ein von der Geschwindigkeit her ähnlich gelagerter Song. Schön im Midtempobereich groovt die Nummer so vor sich hin. Chorus und Melodie gehen hier ziemlich ineinander über, passen aber eigentlich recht gut zusammen. Das Gitarrensolo im Mittelteil kann ich euch noch ans Herz legen, der junge Ango hat es richtig drauf! Ansonsten aber eine etwas durchschnittlichere Nummer.
Bei „Seasons“ kommt durch den verträumten Anfang eine richtig gute Atmosphäre auf, die die Jungs auch ganz gut über den Song halten können. Eher eine etwas langsamere Nummer die ganz klar vom Gesang von Mark getragen wird. Sehr ausdrucksstark was er uns hier präsentiert. Der Chorus geht hier auch wieder absolut in Ordnung. Guter Track.
Danach wird es leider etwas belangloser, bevor mit dem Doppelschlag „We are the Warriors“ und „Moonlight Fantasy“ wieder der Daumen nach oben geht. Beide leben von ihren packenden Melodien und Chören und bleiben deswegen sofort im Ohr kleben. Man muss auch hier mal ganz klar die Abwechslung die einen bislang geboten wurde ansprechen. Langweilig wird das Album definitiv nicht, jede Nummer klingt irgendwie anders. Bislang die beiden besten Tracks auf dem Album!
„Chasing the Dream“ weiß dann ebenfalls mit seinen Melodien und dem Chorus zu punkten. Gut man hat das Ganze schon mal irgendwo so gehört, aber Spaß macht die Nummer trotzdem und das ist ja das was zählt!
Relativ ähnlich könnte man dann auch über das folgende „Emperor“ urteilen. Wobei hier die Qualität etwas höher ist. Die Nummer geht gut in die Knochen und man ist einfach geneigt dazu richtig mitzugehen. Hier kehrt das Grinsen wieder mehr in mein Gesicht zurück!
Einen doch gelungen Abschluss findet die Platte dann mit „See you in the Future“. Nicht überragend, aber ordentlich könnte man hier zusammenfassend und abschließend sagen.
Anspieltipps:
Auf und ab geht es auf “Holy Force”. Die Songs die aber ganz klar hervorstechen sind der Titeltrack “Holy Force”, “We are the Warriors”, “Moonlight Fantasy” und “Emperor”.
Fazit :
Tja mein Fazit habe ich ja schon fast im letzten Satz zusammengefasst. Das gleichnamige Debütalbum von HOLY FORCE ist sicherlich keine schlechte Scheibe. Allerdings sind es mir ein bisschen zu viele Tracks und dabei ein wenig zu viel Einheitsbrei. Dazu kommen noch die zwei instrumentale Bindungsstücke zwischendurch, die das Ganze auch unnötig in die Länge ziehen. Das Ganze etwas zusammengedampft und ich denke es würde auf jeden Fall kompakter und runder wirken. Die beteiligten Musiker liefern auf jeden Fall einen guten Job ab, soviel steht fest. Aber der Platte fehlt einfach an einigen Stellen das gewisse Etwas um richtig zu glänzen. Ich bin mir aber sicher das man es bei einem zweiten Album besser machen wird, das Zeug dazu haben HOLY FORCE auf jeden Fall!
Durchschnittliche 7,5 Punkte vergebe ich mal, reinhören sollte man aber auf jeden Fall mal!
Julian

HolyForce_cover

Info

Band: Holy Force
Album: Holy Force
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Music buy Mail
Veröffentlichung: 09.09.2011
Homepage: www.holyforce.com

Tracklist

01. Holy Force
02. Flying
03. Breathe
04. Seasons
05. A country good or bad
06. Power of Life
07. Sky Etude
08. We are the Warriors
09. Moonlight Fantasy
10. The Wings of Forever
11. Chasing the Dream
12. Emperor
13.Waiting
14. See you in the Future

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