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Band: High Noon Album: No Turning Back Spielzeit: 64:40 min. Plattenfirma/Vertrieb: Eönian Records/H´art Veröffentlichung: 17.04.2009 Homepage: www.myspace.com/highnoonrocks Wertung: 7,5 Dass die 80ger Sleaze- und Glamszene seit geraumer Zeit auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wieder ordentlich am brodeln ist, ist keine Neuigkeit mehr. Neue Bands gibt es trotzdem kaum, die größten Abräumer sind nach wie vor die alten Heroen wie MÖTLEY CRÜE oder POISON, die gemeinsam durch die Lande ziehen und fast wie anno dazumal die Stadien füllen. Da es also an neuen Bands mangelt hat sich das neue Label Eönian Records gedacht, warum nicht in alten Schatzkisten wühlen und längst verloren geglaubte Demos von Combos veröffentlichen, die es damals nicht in die Glitzerwelt der L.A. Hairsprayszene einzusteigen. HIGH NOON sind so ein Fall von vielen und “No Turning Back” ist praktisch eine Übersicht ihres Schaffens. Die 14 Songs entstanden zwischen 1989 und 1994 und sind von unterschiedlicher Soundqualität. Die ersten Songs sind soundtechnisch ziemlich mies aber dann geht es bergauf und Song 5 bis 8, entstanden im Oktober 1990, stellen den Höhepunkt dieser Collection dar. Gemixt wurden sie von Michael Wagener, der mit Sicherheit kein großes Budget zur Verfügung hatte aber insgesamt den besten Job aller Produzenten von HIGH NOON hingelegt hat. Danach gibt es Aufnahmen von Mitte 1991, die schon etwas alternativer klingen und die klassische Sleaze-Attitüde nicht mehr so aufgreifen als die vorherigen Songs. Spätestens mit dem Schaffen von 1992 bis 94 ist man dem Grungeverseuchten Seattle-Sound ein gutes Stück nähergerückt, am Besten streicht diese Nummern gleich mal. Aber speziell bei den 89er Titeln ist doch der ein oder andere Reißer dabei. “Have My Heart” konnte auch schon damals punkten, kurioserweise stieg der Song in die belgischen Top 10 ein. Auch in Japan konnten HIGH NOON einige Erfolge einheimsen. Trotzdem bleib der Band der Erfolg verwehrt, schade eigentlich, denn Ende der 80ger hätten die Jungs um Sänger Jim Zappa, übrigens klingt wie ein Bastard aus Vince Neil und Sebastian Bach, doch ein ordentliches Pfund aufgefahren. Stefan
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