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Band: Herman Rarebell Album: I´m Back Spielzeit: 49:18 min. Plattenfirma/Vertrieb: Mausoleum Records Vergleichbare Bands: Stilmix pur Homepage: www.hermanrarebell.com Wertung: 5,0 Haben die ehemaligen Brötchengeber vor kurzer Zeit mit „Humanity Hour 1“ ein fulminantes Konzeptalbum veröffentlicht, meldet sich jetzt auch der ehemalige SCORPIONS-Drummer Herman Rarebell mit dem vielversprechend betitelten Scheibchen „I´m Back“ zurück. Der mittlerweile in Monaco lebende Schlagwerker will es anscheinend noch mal wissen. So wie es aussieht, hat ihn die Arbeitswut nach dem Gastauftritt beim 2006er SCORPIONS-Gig in Wacken gepackt und here we go: Eins gleich vorneweg, diese CD ist eine Achterbahnfahrt in Bezug auf die Klasse der Songs. Den Anfang macht „Take It As It Comes“, da möchte man die CD gleich wieder aus dem Player verbannen. Aber so schnell geben wir hier nicht auf. Das folgende „Don´t Lose Your Trust“ rockt super nach vorne und erinnert an partykompatible AC/DC-Mucke. „Rough Job“ schlägt in die gleiche Kerbe wie der Opener, während„Let Me Rock You“ wiederum wieder ein cooler Rocker ist. Die Ballade „Your Love Is Hurting“ ist zwar nicht unbedingt schlecht, aber ähnliches habe ich schon 100 mal gehört. „Freakshow“ kommt recht modern daher und bei der Jeronimo-Coverversion „Heya Heya“ rollen sich die Fußnägel ordentlich nach oben, schrecklich. Der Rest des Albums ist als ziemlich belanglos zu bezeichnen, besonders die Parodie vom SCORPIONS-Kracher „Rock You Like A Hurricane“ stellt einen Tiefpunkt dieser Scheibe dar. Oder hat das der Meister wirklich ernst gemeint??? Einziger Lichtblick sind die beiden instrumentalen Stücke „Wipe Out“ und vor allem „Drum Dance“, in denen es schlagzeugtechnisch ordentlich zur Sache geht. Allerdings dürfte bezweifelt werden, ob der Durchschnitts-Normalo-hardrockende CD-Käufer gleich zwei Instrumental-Stücke hintereinander braucht. Fazit: Dieser Rundling ist eine bunte Mischung verschiedenster Stile, Abwechslung ist also geboten. Teilweise nicht schlecht, aber größtenteils hat Herr Rarebell in seiner über 40-jährigen (!!!) Musikerkarriere schon bei weitem besseres vollbracht. Stefan
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