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Band: Hellyeah Album: Stampede Spielzeit: 41:26 min. Plattenfirma/Vertrieb: Epic Records/Spinefarm Records UK Veröffentlichung: 31.07.2010 Homepage: www.hellyeahband.com Wertung: 7,5 von 10 Bereits mit ihrem Debüt haben Ex-PANTERA Drummer Vinnie Paul, MUDVAYNE Sänger Chad Gray, DAMAGEPLAN Basser Bob Zilla und die beiden Gitarristen Greg Tribbett (MUDVAYNE) und Tom Maxwell (Ex-NOTHINGFACE) bis auf Platz 9 der US-amerikanischen Charts klettern können. Der Nachfolger „Stampede“ ist dort zur Zeit tatsächlich auf Platz 8 zu finden. Doch hält das Teil, was die hohe Platzierung verspricht? Natürlich müssen HELLYEAH auch immer mit Vergleichen zu MUDVAYNE oder PANTERA stand halten, doch eigentlich besitzt „Stampede“ nicht ganz die Härte der Vorgängerbands. Es wird zwar teilweise richtig heftig gegroovt und die Gitarren liefern ein schönes Brett ab, doch so richtig böse tönen HELLYEAH nie aus den Boxen. Dafür wurde viel Wert auf coole Melodien und leichte Southern Rock Einsprengsel gelegt. Gerade „Stampede“, der Titelsong verspricht anfangs viel mehr, ist aber ein recht guter Song geworden. „Better Man“ dürfte auf allen Radio Stationen der Staaten zu einem Hit werden. Diese Ballade ist klasse und dürfte manchem Möchtegern-Cowboy richtig gut reinlaufen. Viel Spaß hatte ich auch mit „Cowboy Way“ und „Pole Rider“, bei denen der Groovehammer zuschlägt und die Melodien wie die Faust aufs Auge passen. Leider sind mit „It's On“ und „Cold As A Stone“ auch richtig schwache Songs auf „Stampede“ zu finden. Auch „Order The Sun“ braucht viele Durchläufe, um endlich halbwegs zu zünden. Ganz anders als „Debt That All Men Pay“, welches mich immer wieder sogar an selige TESTAMENT erinnert, wenn auch die Riffs nicht ganz so genial sind. HELLYEAH ist aber allen Kritikpunkten zum Trotz ein gutes Album gelungen, das seine Chartplatzierung definitiv verdient hat. Denn meinen Favoriten hab ich noch gar nicht erwähnt: „Alive And Well“ rockt amtlich.
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