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helix - no rest for the wicked

Band: Helix
Album: No Rest For The Wicked
Spielzeit: 33:14 min.
Veröffentlichungsjahr: 1983
Plattenfirma/Vertrieb: Capitol/EMI
Stilrichtung: Hardrock
Höchste Zeit, dass wir uns ein wenig mit der ersten Hälfte der 80er Jahre befassen. Da ist natürlich eine Gruppe wie HELIX nicht wegzudenken. Im Land des Ahorns gab es eine Vielzahl an Bands, die zwar einige Achtungserfolge erzielen konnten, die große Karriere blieb aber leider aus. HELIX sind eine der relativ wenigen kanadischen Bands, die den Durchbruch schaffen konnten. Sänger Brian Vollmer ist das einzige Mitglied, das seit der Gründung 1974 die Rock-Institution am Leben hält. Die 1983 erschienene Langrille „No Rest For The Wicked“ entstand im wohl besten Line-Up mit eben diesem Brian Vollmer (v.), Brent Doerner (g.), Paul Hackmann (g.), Mike Uzelac (b) und Greg „Fritz“ Hinz (d.). In den bisher 34 (!!!) Jahren des Bestehens verschlang HELIX sage und schreibe 24 Bandmitglieder, angefangen z.B. mit Original-Drummer Brian Doerner bis hin zu Ex-BRIGHTON ROCK Gitarrero Greg Fraser. Insgesamt haben HELIX 19 Longplayer veröffentlicht, heute werden wir uns aber mit „No Rest For The Wicked“ beschäftigen, einem der wichtigsten und auch einem der besten Alben der Bandgeschichte. Trotz seiner kurzen Laufzeit von gut einer halben Stunde birgt NRFTW einige Hochkaräter, die gut und gerne zu den Klassikern der Kanadier gezählt werden können. „Does A Fool Ever Learn“, „Let´s All Do It Tonight“, „Heavy Metal Love“, Don´t Get Mad Get Even” oder die Ballade “Never Want To Loose You” zeugen allesamt vom Gespür für kräftige Melodien geschickt verpackt in eine gute Dosis harten Rock. Aufgenommen wurde in den Phase One Studios zu Toronto, gemixt hat die Platte ein gewisser Tony Bongiovi in seiner Power Station, na hat´s geklingelt? Ebenfalls ein Highlight ist das coole Cover: Hier sitzt der Teufel himself, total gelangweilt und fix und fertig in seinem Pyjama rum. Und wenn man sich die Rückseite der Hülle so betrachtet bemerkt man ziemlich schnell, dass auch der Teufel nur ein Mensch ist. Da schwimmen die Dritten sauber in Corega-Tabs und die Sehhilfe liegt auch immer griffbereit neben dem vollgemüllten Aschenbecher. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich eine HELIX-Scheibe zuzulegen und die Band bisher nicht kannte (solche Leute soll es geben), kann selbstverständlich mit einer Best-Of beginnen, danach kommt aber gleich „No Rest For The Wicked“. Als letzten Hinweis möchte ich noch anfügen, dass es fast alle Scheiben, auch die hier vorgestellte, noch auf der offiziellen Homepage www.planethelix.com käuflich zu erwerben gibt.
Stefan

 

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