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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

heel - chaos and greed

Band: Heel
Album: Chaos And Greed
Spielzeit: 70:15 min.
Plattenfirma/Vertrieb: CMSweden/Rivel Records
Homepage: www.heelsite.com
Wertung: 7
Ganz schön alberner Name, werden manche hier denken, aber die Geschichte dahinter ist ganz schnell erklärt: HEEL ist das Baby von Ex-INSANIA STOCKHOLM Shouter David Henriksson (HE) und Gitarisst Marcus Ellisson (EL), zusammengesetzt ergeben diese vier Buchstaben eben HEEL. Soweit zum Bandnamen, kommen wir gleich zu einem anderen Thema: dem kunterbunten Coverartwork von „Chaos And Greed“. Eins ist definitiv sicher: die neue HEEL-Scheibe fällt in den Regalen eines jeden CD-Ladens sofort ins Auge, ob positiv oder negativ, muss jeder für sich entscheiden. Schwenken wir jetzt aber zum wichtigsten Punkt einer solchen Plastikscheibe: die Musik, die auf dem glänzenden, runden Ding enthalten ist. Hier kann ganz pauschal festgehalten werden, dass der Inhalt das hält, was die Verpackung verspricht, denn HEEL machen leicht proggig angehauchten, melodischen und hymnenhaften Powermetal. Somit sind der Ritter und die ganzen anderen, klischeebehafteten Accessoires hier gerade richtig. Denn mit Pomp, Prunk und Klischee wird hier nicht gegeizt, weder bei den Texten noch bei der Musik. Den Anfang macht gleich der Titeltrack „Chaos And Greed“ und von der hier eingeschlagenen Richtung weichen die restlichen 12 Songs auch nur wenig ab. Was mich erst ein wenig abgeschreckt hat, ist die Spielzeit von sage und schreibe 70 Minuten, aber die sind doch recht schnell um, was ich durchaus positiv werten möchte. Songs wie „Did You Know“, „Sons Of Thunder“ oder der Titeltrack ragen zwar ein wenig heraus, aber insgesamt bildet das Album eine homogene Einheit. Und trotz allem fehlt der ein oder andere Hit, der einem genau diese Scheibe ins Hirn brennt, an den man sich erinnert, wenn man nach einiger Zeit die CD mal wieder aus dem Regal nimmt. HEEL haben mit ihrem Zweitling „Chaos And Greed“ ein gutklassiges Metalalbum veröffentlicht, ob es damit aber zum großen Wurf reichen wird, möchte ich nicht ohne weiteres unterschreiben. Auf jeden Fall dranbleiben.
Stefan
 

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