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h.e.a.t. - freedom rock
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Band: H.E.A.T.
Album: Freedom Rock
Spielzeit: 45:30 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Ear Music/Edel
Veröffentlichung: 28.05.2010
Homepage: www.heatsweden.com
Wertung: 10 von 10
Nicht erst seit gestern werden H.E.A.T. als die legitimen Nachfolger von EUROPE gehandelt. Ein tonnenschweres Erbe, was der Schwedensechser hier auferlegt bekommt. Aber selbst EUORPE-Sänger Joey Tempest ist von den Youngstern begeistert und bezeichnet sie als hart arbeitende, äußerst talentierte  Truppe. Schon mit ihrem tollen, selbstbetitlten Debüt haben sie Fans auf der ganzen Welt verzückt. Jung, frisch, extrem melodiös und trotzdem abgebrüht wie alte Füchse präsentieren uns H.E.A.T. nun endlich ihr zweites Langeisen “Freedom Rock”. Zwischenzeitlich waren die Jungs mit ihrem Beitrag “1000 Miles” bei den schwedischen Ausscheidungen des Eurovision Song Contests vertreten. Sie kamen damit in die Top 10, genauso wie in den schwedischen Charts. Der Song war ebenfalls unter den 10 meistgespielten Songs im Radio in 2009. In Deutschland unvorstellbar, oder? Und schon die Vorabsingle “Beg Beg Beg” (leider nur als Import zu haben) konnte vollends überzeugen. H.E.A.T. haben ihre Stärken weiter gebündelt, auf der neuen Scheibe gibt es von allem noch mehr: noch mehr Melodien, noch mehr gute Laune, noch mehr Gefühl und noch mehr zeitlose Hits. 13 sind es an der Zahl, angefangen vom Opener “We´re Gonna Make It” über das Duett mit EDGUY´s Tobi Sammet “Black Night” bis hin zum krachenden “Danger Road”,, den tollen Halbballaden „Everybody Wants To Be Someone“ und “Cast Away” und der Melodicbombe “Who Will Stop The Rain”, welches dieses Meisterwerk beschließt. Kaum zu glauben, wie ein paar Jungspunde, allesamt Anfang 20, solch geile Mucke zelebrieren können. Ach ja, wer Vergleiche braucht, dem möchte ich Veteranen wie TREAT oder die göttlichen SIGNAL nennen. Hier auf alle Stücke einzugehen, würde etwas den Rahmen sprengen, aber soviel möchte ich verraten: im Grunde ist “Freedom Rock” eines dieser Alben, auf denen es eigentlich keine Anspieltipps gibt, denn der ganze Rundling besteht aus solchen. So, genug der Superlative, des Lobes und der Beweihräucherung, mein Fazit fällt genauso knapp wie eindeutig aus: wer diese Band nicht kennt, hat definitiv eine der heißesten Melodic/AOR Bands dieses Planeten verpennt. Also Folks, aufwachen und eine tolle Band erleben, die feinsten 80ger Stoff absolut authentisch in die Gegenwart transportiert. Wir sehen uns, auf der Top 10 Liste für 2010!!!
Stefan
 

h.e.a.t. - beg, beg, beg

Band: H.E.A.T.
Album: Beg Beg Beg (Single)
Spielzeit: 9:29 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Import
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.heatsweden.com
Wertung: ohne Wertung
Skandinavien ist in Bezug auf melodische Rockmusik mittlerweile Talentschmiede Nummer 1. Das hat der Schwedensechser H.E.A.T. mit seinem geilen selbstbetitelten Debüt eindrucksvoll unterstrichen. Nun ist die neue Scheibe „Freedom Rock“ im Kasten und mit „Beg Beg Beg“ steht die erste Single fest. Als Bonus gibt es noch 2 unveröffentlichte Songs, die laut Info nicht in nordischen Ländern auf dem Album sind. Der Titeltrack ist ein schneller Rocksong im Fahrwasser von ROBBY VALENTINE meets DAN LUCAS meets JOURNEY, „Tonight“ ist ein klassischer Midtempostampfer und „Living In A Memory“ liegt irgendwo dazwischen. Alle 3 Nummern haben aber eines gemeinsam: sie stellen alle Stärken der Band in den Vordergrund. Wunderschöne Melodien, tolle Riffs und eine Atmosphäre wie in den seligen 80gern. Bin schon sehr gespannt auf das Album „Freedom Rock“, denn wenn der Longplayer das hält, was dieser Appetizer verspricht, gibt es ein weiteres Highlight 2010 für unser CD-Regal.
Stefan
 

h.e.a.t. - same
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Band: H.E.A.T.
Album: Same
Spielzeit: 44:42 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Stormvox Records/Import
Homepage: www.heatsweden.com oder www.myspace.com/heatsweden
Wertung: 9 von 10
18. Juni 1988. Endlich ist der Tag gekommen, an dem das von der Fachpresse mit viel Vorschusslorbeeren gehypte Debüt der Schweden H.E.A.T. das Licht der Welt erblickt. Im Fahrwasser von ALIEN, GIANT oder HONEYMOON SUITE soll sich der melodische Hardrock bewegen, den sich der Sechser auf die Fahnen geschrieben hat. Also nix wie die Matte kurz durchgeschüttelt, rein in den GTI und auf dem schnellsten Weg zum Drogenmarkt, wo sich Stefan, Abteilungsleiter der Musikabteilung, mit einem breiten Grinsen und dem Objekt der Begierde mir entgegenstellt. Kaum zu Hause lege ich ehrfürchtig die LP auf den Plattenteller und nach einem kurzen Intro geht es auch schon ALIEN-mässig mit den supereingängigen „There for you“ und „Never let go“ los. Das etwas poppigere „Late Night Lady“ und der Megakiller „Keep on dreaming“ treiben mir die Freudentränen in die Augen. Die nachfolgende Halb-Ballade „Follow me“ beschließt die A-Seite dieses Schmankerls. Vorsichtig die Scheiblette umgedreht wird mit „Straight for your heart“ die Messlatte spielend hochgehalten, bevor mir das Midtempomonster „Cry“  beinahe alle Sinne raubt. WAHNSINN !!! „Feel it again“ hat nicht nur wegen des Titels Ähnlichkeiten mit meinen Faves HONEYMOON SUITE, während ich bei den ersten Tönen von „Straight up“ sofort an „Black Velvet“ von Allanah Myles denke. Mein Ohrgasmus steuert mit „Bring the stars“ seinem x-ten Höhepunkt entgegen. Dieser Song als Singleauskoppelung knackt bestimmt die Top Ten und verdrängt Def Leppard und Bon Jovi von den vorderen Plätzen…… Verdammt, was ist das ????? Ich liege auf dem Balkon und im Hintergrund laufen die letzten Töne vom genialen Rausschmeißer „Feel the heat“. Nach dem ich mir verwundert die müden Augen gerieben habe holt mich die grausame Gegenwart ein. Wir haben 2008, die Matte existiert nicht mehr und statt einem schwarzen Golf GTI steht ein Skoda Fabia im Hof.
Aber H.E.A.T. gibt mir Hoffnung, es gibt sie noch!! Die genialen Platten der seligen 80ziger und schnell drücke ich die Repeat-Taste und träume weiter…..
J.K.

 

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