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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

hearse - single ticket to paradise

Band: Hearse
Album: Single Ticket to Paradise
Spielzeit: 42:18 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Vic Records/Plastic Head Musik Distribution
Homepage: www.hearse.se
Wertung: 8
Die Tatsache, dass die schwedische Combo Hearse an die frühen Platten ihrer Kollegen Arch
Enemy erinnert, lässt sich nicht leugnen. Denn Johann Liiva war bis 2000 der Vorgänger von
Angela Gossow und schwingt nun das Mikro von Hearse. Zusammen mit Mattias "Evil Mattias"
Ljung – früher bei Carnage – an der Gitarre und Max Thornell am Schlagzeug veröffentlicht er nun das
fünfte Album mit dem vielsagenden Titel „SINGLE TICKET TO PARADISE“. Die insgesamt 9 Songs sind
geprägt von melodiösen Riffs, hämmernden Drums und growligem Gesang. Der Stil von Hearse lässt
sich allgemein als Death´n Roll Metal beschreiben.
Nach dem fetzigen Intro mit kreischenden Gitarren folgen flotte,rockige Songs.
Erst der Titel-gebende Song zeichnet sich durch eher mäßiges Tempo aus und kann außerdem mit
einer Akkustik-Passage aufwarten. Die gesprochenen Stellen sollen vermutlich eine Art
Nachrichtenerstattung (ähnlich einem Nachrichtensprecher, der von einer Ermordung berichtet, da
ein Pistolen-Schuss zu hören ist) darstellen. Dass seine Gitarre sehr belastbar ist, vollführt Mattias
Ljung beim Intro von „The Ferocious Embrace“: zuerst lässt er sie mehrere Male bis Ultimo aufheulen
und spielt anschließend extrem schnelle Läufe, die sich aber während des Songs wieder einem
normalen Tempo anpassen. Am Ende überrascht Hearse mit einem spanisch angehauchten Akkustik-
Riff, das nach einigen Takten wieder in die Rock/Metal Schiene mündet. Der letzte Song geht in die
Richtung Doom: gesprocheneTextpassagen wechseln sich mit düster-melancholischen Riffs ab.
Für eingefleischte Arch Enemy Fans früher Stunde ist „Single Ticket to Paradise“ womöglich eher
enttäuschend, da sich Hearse hier definitiv mehr auf der rockigen Seite des Metals befinden. Allen
anderen Metalheads, die sich nicht auf eine Richtung spezialisiert haben, sei gesagt: Ihr werdet es
nicht bereuen, dieses Album gekauft zu haben.
Franziska

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