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Band: Harmony Album: Chapter II: Aftermath Spielzeit: 54:27 min. Plattenfirma/Vertrieb: Ulterium Records Homepage: www.harmonymetal.net oder www.myspace.com/harmonyofficial Wertung: 9 von 10 Wer vermisst manchmal die seligen STRATOVARIUS zu “Fourth Dimension”-Zeiten? Ich tu das. Und hab jetzt das endgültige Heilmittel gefunden in Gestalt der Schweden HARMONY. Deren “Chapter II: Aftermath” hat genau, was STRATOVARIUS so besonders gemacht hat. Die unwiderstehlichen Melodien, tollen Keyboard-Läufe und einen Sänger, der selbst die ganz hohen Töne mit Saft in den Eiern meistert. Hört euch nur mal “Prevail” an oder die Double-Bass-Attacke “Aftermath”!! Das ist ganz großes Kino. Wer es lieber etwas melodischer mag, sollte unbedingt zu “Rain” spulen, hier gibt es tolle Keyboards, Hooks und Melodien im Dutzend. Mein heimlicher Favorit, der sogar die guten alten ANGRA in ihren besten Zeiten, leicht überflügeln kann. Dazu ein begnadetes Gitarrensolo und die Welt sollte für fast jeden Metaller wieder in Ordnung sein. Ach, hab ich schon die hammermäßige Produktion erwähnt, die dich förmlich überrollt? Nein? Tut sie aber und es fühlt sich verdammt gut an. ”Kingdom” könnte auch von EDGUY stammen und punktet wieder mit diesen großartigen Melodien und der Wahnsinnsstimme von Sänger Henrik Bath. Die Ballade “Silently We Fade” erinnert an die ruhigen KAMELOT-Stücke. Für Abwechslung ist also gesorgt und ich kann euch nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Dieses Album hat es verdientermaßen in unsere Hall Of Fame geschafft. Schon seit Wochen blockiert “Chapter II: Aftermath” meinen CD Player und ich bringe es nicht übers Herz, sie zu entfernen. Ach, hör ich sie mir halt nochmal an, und nochmal, und nochmal....
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