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Band: Hardcore Superstar Album: Split Your Lip Spielzeit: 41:03 min. Plattenfirma/Vertrieb: Nuclear Blast Veröffentlichung: 26.11.2010 Homepage: www.hardcoresuperstar.com oder www.myspace.com/hardcoresuperstar Wertung: 9,5 von 10 Es scheint, als hätten die schwedischen Thrash-Poser die Richtung gefunden, in die sie in Zukunft schippern wollen. Nach anfänglichen Ungereimtheiten (“No Regrets” etc.) wissen sie auf ihrem mittlerweile achten Studiodreher sehr wohl, was sie am besten können, auch wenn der Vorgänger “Beg For It” ziemlich hart ausgefallen war. Auf “Split Your Lip” haben sie die Thrash-Anleihen ziemlich zurückgeschraubt, was bleibt ist pure Energie gepaart mit schneidenden Melodien, wie gemacht für Frontsau Jocke Berg. So steigen die Schweden breitbeinig mit “Sadistic Girls” ein, was genauso wie die folgenden Tracks “Guestlist”, “Last Call For Alcohol” (die amtliche Fortsetzung von “We Don´t Celebrate Sundays”) wie auch der Titelsong zum Besten gehört, was die Jungs in ihrer 13-jährigen Karriere rausgerotzt haben. Luftholen ist aber erst nach dem außergewöhnlich melodischen “Moonshine” mit der ersten Ballade “Here Comes That Sick Bitch” angesagt. Was für ein herrlicher Titel. Zugegebenermassen können die restlichen Stücke nicht mehr ganz an die erste Hälfte ranreichen, sie stellen aber trotzdem den Großteil der Konkurrenz schnell mal ins Abseits. Und spätestens beim Rausschmeißer “Run To Your Mama”, einer zweite Ballade, in der Shouter Jocke auch mal beweisen darf, welche sängerischen Fähigkeiten in ihm stecken, dürfte allen klar sein, dass sie es hier mit dem wohl besten HARDCORE SUPERSTAR-Album zu tun haben. Und das sagt ein beinharter Fan des selbstbetitelten Werks von 2005! Jungs, ihr habt alles richtig gemacht. “Split Your Lip” ist ein Hammer vor dem Herrn, Amen! Stefan
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