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Doch jetzt war es Zeit für den Headliner: HAMMERFALL. Ich muss gestehen, dass es das erste Mal für mich war, die Schweden live zu erleben, und somit war ich voller Erwartung.
Die Stimmung bei den Fans war von Anfang an wirklich bombastisch. So wurde jeder einzelne Song gefeiert und lauthals mitgegrölt. Der Sound ließ aber immer noch zu Wünschen übrig, ehrlich gesagt hätte ich eine bessere PA erwartet. Vielleicht lag es auch am Sound-Engineer, das mag ich mal dahin gestellt lassen. Aber auch was die Performance von HAMMERFALL angeht, war es wohl nicht ihr Abend. Die Songauswahl war über jeden Zweifel erhaben, aber entweder war es Lustlosigkeit oder andere Einflüsse, die sämtliche Musiker an diesem Abend befallen haben. Wie gesagt war die Songauswahl mit Knallern wie z.B. „Legacy Of Kings“, „Bloodbound“, „Hammerfall“ und „Templars Of Steel“ wirklich erste Sahne aber die ewig langen und ständigen Soli nervten mit der Zeit zunehmend. Kaum waren 2 Songs gespielt, verschwand Sänger Joacim Cans von der Bühne und die Rhythmus-Sektion und Lead-Gitarrist Oscar Dronjak setzten alles daran, um die Stimmung wieder zu drücken indem sie 6 minütige Instrumentals zum Besten gaben. Die Krone setzte dem Ganzen dann Oscar Dronjak mit seinem Gitarren-Solo auf. Noch nie habe ich einen Profi-Musiker so hilflos an der Gitarre zupfen sehen. Seine Riffs kamen zwar den ganzen Abend über wie ein Brett aber dieses Solo war eine Lachnummer. Nicht viel mehr bot Drummer Anders Johansson mit seinem Solo.
Leider war dann unsere Laune so im Eimer, dass wir uns entschieden, noch vor den Zugaben das Weite zu suchen. Somit kann ich leider nichts über den weiteren Verlauf dieses Abends berichten.
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