Header 2psd a black flash copy
>Free Counter

 

 

_wsb_267x209_DSC03439
_wsb_280x209_DSC03484 _wsb_547x399_DSC03536

Hammerfall, Krokus & The Poodles

14.02.07, München - Backstage

Im Anschluss zum Interview mit den POODLES gab es dieselbigen dann am Abend auch noch live zu bestaunen. Mit im Gepäck waren noch die Eidgenossen von KROKUS und die True-Metaller von HAMMERFALL, deren Debüt „Glory To The Brave“ bereits vor 10 Jahren erschien. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.
Schon vor Beginn war die Halle des Münchner Backstage schon gut gefüllt und man konnte sich auf einen kultigen Abend mit einem bunten Programm aus Newcomern (POODLES), sowie Klassikern (KROKUS) und Abräumern (HAMMERFALL) freuen.

Als dann pünktlich um 20 Uhr die POODLES loslegten, war es für die frühe Uhrzeit wirklich beachtlich voll. Die vier Schweden um den sympathischen Sänger Jakob Samuel gaben von der ersten Note an alles, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Den Anfang machte mit „Echoes From The Past“ gleich der Opener des Debüts, was auch gleich als Volltreffer zu verbuchen war. Danach gings munter mit „Metal Will Stand Tall“, „Number One“ und „Shadows“ weiter und es zeichnete sich schnell ab, dass auch gestandene Metaller auf den Sound der POODLES stehen. Leider hatten sie von Anfang an mit einem schrecklichen Sound zu kämpfen und auch die Lightshow war sehr spartanisch. Aber die Jungs ließen sich nicht beirren und heizten die Meute noch weiter an, indem sie einen neuen, bis dato unveröffentlichten Song spielten, der wirklich mächtig Appetit auf das kommende Album macht. Zu guter Letzt stimmten sie noch das geile „Night Of Passion“ an, bevor nach genau 30 Minuten auch schon das Licht ausging.

 

_wsb_269x200_DSC03465 _wsb_310x221_DSC03456
_wsb_270x222_DSC03441
_wsb_311x196_DSC03474

Auch laute „Zugabe“- Rufe halfen nichts, denn die Roadies waren schon mit den Umbauten für den nächsten Act des Abends beschäftigt: KROKUS.

Die rockten dann auch gleich standesgemäß mit „Heatstrokes“ los. Der Sound war leider immer noch nicht viel besser, was sehr schade war. Allerdings kann eine Band wie KROKUS mit ihrem riesigen Fundus an Klassikern kaum einen Fehler in Sachen Songauswahl machen. Das taten sie dann auch nicht, denn mit „Hellraiser“, „American Woman“, „Rock City“, „Screaming In The Night“ und „Easy Rocker“ wurden sie ordentlich gefeiert.

Ich muss aber doch gestehen, dass ich die Herren schon einmal etwas spielfreudiger gesehen habe, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. KROKUS können auch mit einer mittelmäßigen Leistung viele andere Bands an die Wand spielen. Einzig Ex-GOTTHARD Gitarrero Mandy Mayer konnte durch seine Präsenz überzeugen. Die Show wurde aber zunehmends besser und 45 Minuten sind keine Ewigkeit, und somit war es schon an der Zeit, den letzten Song des Sets anzustimmen. Das wurde dann mit „Rock´n Roll Tonight“ ordentlich zelebriert. Der Funke sprang endgültig über und jetzt war die volle Live-Power der Schweizer spürbar, denn diese Version zählte für mich mit zum Besten, was ich live gesehen und gehört habe. Jetzt hätten sie die richtige Betriebstemperatur gehabt um noch ordentlich weiterzurocken.

_wsb_276x195_DSC03477 _wsb_300x199_DSC03494

Doch jetzt war es Zeit für den Headliner: HAMMERFALL. Ich muss gestehen, dass es das erste Mal für mich war, die Schweden live zu erleben, und somit war ich voller Erwartung.

Die Stimmung bei den Fans war von Anfang an wirklich bombastisch. So wurde jeder einzelne Song gefeiert und lauthals mitgegrölt. Der Sound ließ aber immer noch zu Wünschen übrig, ehrlich gesagt hätte ich eine bessere PA erwartet. Vielleicht lag es auch am Sound-Engineer, das mag ich mal dahin gestellt lassen. Aber auch was die Performance von HAMMERFALL angeht, war es wohl nicht ihr Abend. Die Songauswahl war über jeden Zweifel erhaben, aber entweder war es Lustlosigkeit oder andere Einflüsse, die sämtliche Musiker an diesem Abend befallen haben. Wie gesagt war die Songauswahl mit Knallern wie z.B. „Legacy Of Kings“, „Bloodbound“, „Hammerfall“ und „Templars Of Steel“ wirklich erste Sahne aber die ewig langen und ständigen Soli nervten mit der Zeit zunehmend. Kaum waren 2 Songs gespielt, verschwand Sänger Joacim Cans von der Bühne und die Rhythmus-Sektion und Lead-Gitarrist Oscar Dronjak setzten alles daran, um die Stimmung wieder zu drücken indem sie 6 minütige Instrumentals zum Besten gaben. Die Krone setzte dem Ganzen dann Oscar Dronjak mit seinem Gitarren-Solo auf. Noch nie habe ich einen Profi-Musiker so hilflos an der Gitarre zupfen sehen. Seine Riffs kamen zwar den ganzen Abend über wie ein Brett aber dieses Solo war eine Lachnummer. Nicht viel mehr bot Drummer Anders Johansson mit seinem Solo.

Leider war dann unsere Laune so im Eimer, dass wir uns entschieden, noch vor den Zugaben das Weite zu suchen. Somit kann ich leider nichts über den weiteren Verlauf dieses Abends berichten.

_wsb_205x261_DSC03508 _wsb_341x260_DSC03512
_wsb_283x227_DSC03557

Das Fazit dieses Abends ist, dass hungrige Newcomer immer noch in der Lage sind, sämtliche Größen des Rock-Biz in die Tasche zu stecken und hätten KROKUS nicht noch mal ordentlich die Kurve gekriegt, hätte man sich dieses Mal getrost nach dem Support-Act einen bequemen Couch-Abend machen können.

Stefan

Schwein schwarz copy klein

ODER  UND 

 

Marshall Amp cut 2 ohne schrift left