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Band: Grave Maker Album: Ghosts Among Men Spielzeit: 28:15 min. Label/ Vertrieb: Victory Records Homepage: www.myspace.com/gravemaker Wertung: 7,5 von 10 In Amerika sind Grave Maker schon ganz groß. Hier bei uns hat man den Namen der Band vielleicht schon mal gehört, aber richtig zuordnen kann man ihn noch nicht. Wenn ich mir nur das Cover des neuen Albums anschaue, hätte ich auf Viking-Metal getippt; was sonst, blickt uns darauf doch ein waschechter Wikinger, bewaffnet mit Streitaxt und Nieten- Rüstung, entgegen. Doch da hätte ich mich sehr verschätzt: in Wirklichkeit präsentieren die vier Jungs aus Vancouver klassischen Hardcore-Punk. Das hört man bereits beim ersten Track, der den Titel des Albums trägt: Ghosts Among Men. Da geht’s gleich knackig, ohne viel Schnick-Schnack, los. Kurz und gut. Das ist übrigens ein sehr auffälliges Merkmal auf dem Album, denn die 12 Tracks dauern je nicht länger als 2 Minuten. Einem kurzen, treibenden Intro aus knurrigen Riffs folgen aggressive Shouts mit dröhnendem Schlagzeug. Leider laufen die nächsten Tracks ähnlich ab, Abwechslung bietet Seducer – die Nummer 4 – hier darf Bassist Bailey in den kurzen Breaks zeigen, was er kann. Etwas anders klingt ebenfalls Stronghold:durch die gesungene Anfangspassage und den danach einsetzenden Gitarren und extrem schnell gespieltem Schlagzeug. Apropos Schlagzeug, dieses darf sich bei Dead of Alive so richtig austoben. Ansonsten ist das neue Album von Grave Maker, übrigens bereits das vierte in ihrer Bandgeschichte, zwar gut gemacht, aber irgendwie fehlt das i- Tüpfelchen. Außerdem hat man den Eindruck, dass sich alle Tracks gleich anhören, das kommt wohl vom eher eintönigen Gesang...leider kann man sich hier in der Nähe auch nicht vom Live-Talent der Band überzeugen, außer man fliegt mal eben nach Amerika zu einer ihrer Shows, wo man sie die nächsten zwei Monate bewundern oder zumindest live hören kann. Franziska
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