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Band: Ginger Red Album: Hard As A Rock Spielzeit: 48:34 min. Plattenfirma/Vertrieb: STF Records Veröffentlichung: 29.11.2010 Homepage: www.gingerred.de oder www.myspace.com/gingerredrock Wertung: 6 von 10 Schaut man sich das Cover des GINGER RED Erstlings “Hard As A Rock” an, denkt man gleich an eine Gothic-Scheibe und beim Bandnamen an eine Hairmetal Band. Doch nichts von beidem steht auf dem Banner der deutschen Hardrock-/Metalband. Die Jungs um Ex-BLACK ARROW Sänger Olli Möger bieten klassischen Metal der alten Schule. Und möchte man bei Titeln wie “Odins Hall” an einen MANOWAR-Klon denken, hat man sich schon wieder geschnitten. Stattdessen geht der Opener recht saftig an die Buletten, straight und praktisch frei von musikalischem Pathos. Aber so recht will der Funke nicht überspringen. Den Melodien fehlt der letzte Schliff und Olli´s Stimme wirkt irgendwie angestrengt. “Prisoner Of Lies” geht schon eher in die Richtung des amerikanischen Schlachtschiffes – ein cooler Midtempo-Stampfer angereichert mit satten Keyboards. Weitere Highlights sind das Duett “Walk On”, “” oder “Foreign Affair”. Aber es gibt auch etliche Schattenseiten in Form von “Fool For Love”, “Evil” oder “The Night”. Und der Titeltrack “Hard As A Rock” macht die Schwachstellen in Bezug auf die Eingängigkeit sehr deutlich. Bei einem solchen Titel muss ein Mörderriff und ein Wahnsinns-Refrain her, leider gibt es weder das eine noch das andere. Zwar sind die o.g. Highlights wirklich nicht schlecht, aber über die komplette Spielzeit tun sich einige Abgründe auf. Fehlende musikalische Hingabe oder gar Geschick ist aber nicht das Problem, GINGER RED fehlt wahrscheinlich nur ein Songschreiber, der den Stücken den letzten Kick gibt. Somit bleibt “Hard As A Rock” leider im Mittelfeld des unübersichtlich großen Heavy Metal Haifischbeckens liegen. Stefan
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