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Band: Fireforce Album: March On Spielzeit: 51:03 min Plattenfirma/Vertrieb: 7hard/NMD Veröffentlichung: 25.03.2011 Homepage: www.fireforce.be Wertung: 8,5 von 10 So richtig viele Metalbands aus Belgien gibt es ja nicht in unserem achso schönen Rock Kosmos. FIREFORCE ist neue, hungrige Band die diesen Umstand auf jeden Fall ändern wird. Die fünf Jungs fanden im Jahre 2008 zusammen nachdem sich die Band DOUBLE DIAMOND auflösten. Im Jahre 2009 veröffentlichte man die EP „Moonlight Lady“ mit dessen Hilfe man das Interesse vieler Labels wecken konnte. Zwischenzeitlich versäumte man es jedoch nicht sich auch schon live seinen Sporen zu verdienen und spielte unter anderen mit so Größen wie BLAZE BAYLEY, MYSTIC PROPHECY und VICIOUS RUMORS. Der ersehnte Deal konnte dann schlussendlich mit dem bekannten deutschen Metal Label 7hard abgeschlossen werden, die schon so manches Mal ihr glückliches Händchen bei Bandverpflichtungen bewiesen haben. Nun konnte man sich ins Studio begeben und die Arbeiten am Debütalbum „March On“ konnten beginnen. Das Ergebnis dieser Arbeiten liegt mir jetzt in Form des fertigen Albums vor und wir können zusammen einen Blick darauf werfen ob wir es hier wirklich mit einem aufsteigendem oder einem bereits wieder sinkendem Stern am Metal Himmel zu tun haben. Die Band besteht aktuell, nach ein paar Besetzungswechseln, aus den Gründungsmitgliedern Flype (Gesang), Erwin Suetens (Gitarre) und Metalpat (Bass). Nur an den Posten der zweiten Gitarre und dem Schlagzeug gab es bislang Besetzungswechsel und aktuell bekleiden Steve Deleu (Gitarre) und Tom Heinjnen (Schlagzeug) diese Positionen. Auf dem Debüt ist mit dem MYSTIC PROPHECY Gitarristen Constantine auch ein bekannter Gastmusiker zu hören. Der Stil der Band wird in der Promo mit treibenden Heavy Metal mit Melodic Power Metal Anleihen angegeben. Richtig schön Old School also. Genug der langweiligen Facts, stürzen wir uns ins musikalische Geschehen. Den schwermetallischen Anfang macht „Coastal Battery“ der, mit krachenden Riffs und kräftigen Drums eröffnet wird. Stakkato Riffs bestimmen im weiteren Verlauf die Nummer und der ausdrucksstarke Gesang von Fronter Flype verleiht dem ganzen ordentlich Schmackes! Flype hat wirklich eine ordentlich Bandbreite an Stimme zu Verfügung, man beachte nur mal den Chorus, bei dem er alles aus sich heraus holt. Ein geiler Einstieg! Direkt im Anschluss folgt mit „The only Way“ eine weitere metallische Abrissbirne die von der Geschwindigkeit her an einigen Stellen ihres gleichen sucht! Im Chorus gibt es dann wieder diese extremen hohen und aggressiven Schreie von Flype. Die Nummer ist die Vollbedienung für alle Mosher. Genießen und die Rübe schütteln ist hier angesagt. Klasse! Beim folgenden „Firestorm“ wird die Geschwindigkeit ein wenig gedrosselt. Wir haben es hier mit einer eher im Midtempo gehaltener Powermetal Nummer mit einfachem aber einprägsamen Chorus zu tun. Aussagekräftig, aber ein wenig unspektakulär. In der Mitte des Albums erwartet uns mit „Moonlight Lady“ einer der ersten Songs von FIREFORCE. Und genau so klingt er auch. Oldschool Metal par Excelance. Absolutes Hochleistungsdrumming trifft auf schnelle, sägende Gitarrenriffs. Etwas für Nostalgiker. Apropos Nostalgiker die kommen auch bei „Mona Lisa“ voll auf ihre Kosten. Der Track reiht sich mühe los in die Reihe der hochwertigen Songs ein. Ich bin begeistert! Erwähnen muss ich auf jeden Fall noch, alle Songs anzusprechen würde etwas den Rahmen sprengen, das richtige schmissige „Hold your Ground“. True und melodisch kommt die Nummer daher und begeistert mit einem geilen Chorus. Geniales Teil! Den Abschluss eines absolut überzeugendem Album bildet das gute, stimmige Instrumental „Metal rages on“.
Anspieltipps:
Ohne groß nach zu denken kann ich euch hier den Opener „Coastal Battery“, „The only Way“, „1302 Battle for Freedom“ und „Hold your Ground“ ans Herz legen.
Fazit :
Eine richtig geile Scheibe präsentieren uns FIREFORCE hier mit ihrem Debüt „March On“. Die Jungs liefern eine absolut überzeugende Vorstellung ab. Fronter Flype hat die richtige Stimme für die Art der Musik, Gitarrist Erwin schüttelt die notwendigen Riffs aus dem Ärmel und Schlagzeuger Tom beherrscht sein Spiel grandios. Über das ganze Album kann die Qualität zwar nicht ganz gehalten werden, aber für ein Debüt geht das absolut in Ordnung. Ein bisschen Luft nach oben muss ja noch vorhanden sein! Metal Traditionalisten kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch alle anderen Fans von gut gemachten kraftvollen Heavy und Power Metal sollten hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren! Sehr gute 8,5Punkte vergebe ich hier und ich bin sehr gespannt was uns FIREFORCE als nächstes präsentieren. Leute unterstützt diese geile Band, sie haben es sich echt verdient!
Trackliste:
01. Coastal Battery 02. The only Way 03. Firestorm 04. Horus (Bringer of Order) 05. 1302 Battle for Freedom 06. Moonlight Lady 07. Annihilation 08. Fly Arrow Fly (Crecy 1346) 09. Mona Lisa 10. Hold your Ground 11. Born to play Metal 12. Metal rages on
Julian
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