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Band: Fire Album: Ignite Spielzeit: 52:26 min. Plattenfirma/Vertrieb: Avenue Of Allies/H´art Veröffentlichung: 15.10.2010 Homepage: www.firemalta.com oder www.myspace.com/firemalta Wertung: 8,5 von 10 Neues altes Lebenszeichen der Hardrocker aus Malta. Denn “Ignite” ist kein neuer Rundling, sondern “lediglich” eine Neuveröffentlichung des ersten Werkes aus 2006, das nur auf ihrer Heimatinsel zu haben war. So ganz einfallslos gingen Band und Label aber nicht an die Sache heran, denn mit einer Neuinterpretation von BRYAN ADAMS´ “Run To You” und dem Song “Miss You This Christmas” (ja Herrschaften, bald isses wieder soweit), der nur als Radio-Single veröffentlicht wurde finden sich 2 weitere Kaufanreize auf “Ignite”, auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass in unseren Breiten diese Scheibe schon bei vielen Fans im Regal steht. Und wer den Nachfolger “Thrill Me” cool fand, wird auch beim Erstling zugreifen müssen. Für denjenigen ist hier auch schon Schluß mit meiner Rezension. Platte auf dem Einkaufszettel notiert und ab dafür. Für Leute, die FIRE noch nicht kennen ist das aber ein guter Zeitpunkt, die Malteser kennenzulernen. “Get Out Of My Way” nennt sich der erste Song der Platte, und er ebnet mit seiner Coolness tatsächlich den Weg für die kommenden 50 Minuten. Unterm Strich kommen die Songs dieses Debüts sogar noch frischer rüber als auf dem Nachfolger. “Make Believe” oder das geniale “Fire Flyer” lassen auch den letzten Zweifler verstummen. “Taste This (Rock´n Roll)” ist eine etwas andere Nummer, die neben “Behind Your Eyes” auch auf dem Debüt beweist, wie variabel die Malteser sind. Außerdem haben wir ja noch das fast flotte “Conspiracy Theory”, das den regulären Teil dieser Neuveröffentlichung abschließt. Die oben schon erwähnte Cover-Version von “Run To You” ist gut umgesetzt und lässt den Stil von FIRE mit einfließen. Kommen wir zum Schluß noch zum ersten Weihnachts-Song, den ich dieses Jahr zu Gehör bekommen habe: “Miss You This Christmas” hört man zum Glück nicht an, dass es ein Weihnachts-Song ist, nur der Text lässt darauf schließen – also eine schöne Abwechslung zum Einheitsbrei der üblichen Musik zur jährlichen Geldmaschine Nr. 1. Mein Fazit: FIRE sind der heißeste Anwärter für den Hardrock-Award der Urlaubsinsel Malta. Und nicht nur das, auch im internationalen Vergleich können die Jungs ordentlich mithalten, das möchte ich auch noch gerne anmerken. Denn nach 2 Scheiben stützen sich diese 8,5 Punkte keineswegs auf irgendwelche Exoten-Boni. FIRE absolutely Thrills Me! Stefan
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