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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

FearlessVampireKillers - The Blood Never Dries

Band: Fearless Vampire Killers
Album: The Blood Never Dries
Spielzeit: 13:32 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenvertrieb
Homepage: www.fearlessvampirekillers.co.uk oder www.facebook.com/wearefearlessvampirekillers
VÖ: 22.08.2011
Wertung: 7,5 von 10

Der Presselink zu dieser EP lag eines Tages einfach in meinem Postfach und ich dachte schon: Oh Mann, Death Pop – was soll das für ein Mist sein? Und richtig, die FEARLESS VAMPIRE KILLERS nennen ihren Stil tatsächlich so und ehrlich: So ganz passt das einfach nicht. Denn die Engländer mischen einfach ihre Einflüsse und stellen daraus ein Gebräu her, das sogar ein wenig innovativ klingt – zum Glück nicht die 1000ste MANOWAR oder STRATOVARIUS Kopie oder die Millionste Screamo Core Schlag-Mich-Tot Band. Nach einem kurzen und überflüssigen Intro legen die Briten auf ihrer zweiten EP mit einer Mischung aus viel Punk, etwas Screamo/Metalcore, ein wenig College Rock und tatsächlich Pop richtig los. Dazu kommt ein Gothic-gemäßes Auftreten und eine Bühnenshow sowie viel Comic-Style auf der Homepage – Da hat sich jemand anscheinend ein Konzept ausgedacht. Das knapp 3-minütige „A Study In Dystopia“beinhaltet dann bereits alles, was man von den FEARLESS VAMPIRE KILLERS erwarten darf – zu hart für College Rock, zu melodisch für Metalcore und es kommt ein interessanter Song raus, wobei die BEACH BOYS-artigen Chöre für meinen Geschmack einen Tick zuviel darstellen. „Bleed Till Sunrise“ haut dann mächtige Metalriffs raus, ehe wieder eine zuckersüße Melodie den krassen Gegensatz bildet und der Refrain allerdings fast schon ein wenig in Richtung Eurovision Song Contest Pop geht. Trotzdem erwische ich mich beim leichten Mitträllern und Mitwippen. Verdammt, hat was die Chose. Akustische Gitarren leiten „Concede, Repent, Destroy“ein, das den umgekehrten Weg einschlägt, erst poppige Melodien, dann harte Bridge, um dann mit einem abermaligen Pop-Refrain alle Erwartungen umzuwerfen. Auch dieser Refrain klingt stark nach dem Eurovision Song Contest. Das abschließende „Fetish For The Finite“ macht dann aber fast alles richtig – hier passt die wilde Mischung aus den oben genannten Stilen am besten zusammen. Ja, der Song klingt fast homogen. Das dazu passende Video könnt ihr bei uns auch mal ansehen. Ja, der „Tanz der Vampire“ von Roman Polanski, nach dem sich die Briten benannt haben, ist ein Kultfilm und diese ungewöhnliche Mischung könnte auch der Band diesen Kultstatus bescheren. Doch ein wenig müssen sie ihren Stil noch verfeinern, dann klappt es auch mit den Vampiren.

Tracklist:
1. Intro
2. A Study In Dystopia
3. Bleed Till Sunrise
4. Concede, Repent, Destroy
5. Fetish For The Finite

Markus

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