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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 9 von 10

Wir schreiben das Jahr 2011. Die Borg (Star Trek lässt grüßen) haben die Erde erobert und trotzdem veröffentlichen die Hessen FACE DOWN HERO ihr neues Album „Divisions And Hierarchies“. So kommt es mir in den Sinn, als ich mir das Coverartwork der Scheibe betrachte, kann also gut sein, dass sich da jemand etwas inspirieren lies. Über die Inspiration, die die deutschen Thrasher als Vorbild haben, habe ich bereits genug in den bisherigen Reviews und den beiden Interviews mit den Jungs geschrieben. Album Nummer vier hat jedoch eine noch stärkere Schlagseite zu modernen Metalbands a la TRIVIUM gefunden und FACE DOWN HERO zeigen allen Bands wo der Bartel den Most holt (falls jemand mit diesem Sprichwort nichts anfangen kann – recherchieren und mir die Antwort schicken). Ungelogen: Ab der ersten Sekunde des Openers „Isolation“ ballern uns die Jungs ein Brett um die Ohren, dass es nur so knallt. Das Wort Midtempo existiert in  den ersten Tracks erst mal nicht. Und mit jedem Durchgang fräsen sich die Refrains noch stärker in deine Gehirnwindungen. Könnte auch dadurch bedingt sein, dass ich fast durchgehend am imaginären Headbangen bin. Bei „The Art Of Silence“ drehe ich die Anlage immer lauter auf – passiert völlig automatisch. Beschwerden sämtlicher Nachbarn mit eingeschlossen. Aber diese Double Bass Attacken wummern dir bei voller Lautstärke echt die Bohnen aus den Ohren.
Ich kann euch nun Track für Track beschreiben, wie geil diese Granate aus den Boxen dröhnt. Mach ich aber nicht. Bei „Executes For A Thought“ wird die Bremse dann tatsächlich mal kurz ins Midtempo gezogen und das Ganze mit einer düsteren bedrohlichen Atmosphäre garniert, ehe im Refrain wieder die Double Bass regieren darf. Was für ein cooler Spannungsbogen. Erst „Seventeen Years“ gönnt sich dann ein etwas längeres ruhigeres Intro ehe die Nackenmuskeln wieder im Takt zucken dürfen. Mit dem Instrumental „Apotheosis“ wird dann auch schon der letzte Teil des Albums eingeläutet und auch der hat es in sich. „False Hierarchies“ hätten auch KREATOR in ihren besten Zeiten nicht besser machen können und „Synthetic Heart“ liefert fast 6 Minuten den unbedingten Drang unkontrolliert mit der (nicht mehr vorhandenen) Mähne den Kopf zu schütteln. Jeder einzelne Song ist intelligent aufgebaut und kann mich total überzeugen. Daher darf ich auch hier wieder glatte 9 von 10 Punkten zücken. Zur Höchstpunktzahl fehlt noch eine Nuance in der Produktion (so ist mir Kalis Gesang manchmal ein wenig von den Gitarren erdrückt worden) und beim nächsten Album kommt dann der ultimative Hit, für den ich dann eben die absolute Höchstpunktzahl vergeben darf, da bin ich mir sicher. Außerdem sind mir 38 Minuten Laufzeit tatsächlich zu wenig. Ach ja, während beim Album noch Richard „Ritsch“ Müller an der zweiten Gitarre zu hören ist, hat diese nun René Schütz (Ex-ACCU§ER) übernommen.
Markus

Wertung: 8 von 10

Meine liebsten Thrasher aus dem Hessenlande melden sich mit ihrem dritten Brachialangriff in drei Jahren wieder an der Rezensionsfront. Nach dem Debüt „Opinion Converter“ und dem saustarken „Where All This Anger Grows“ steht nun „Of Storytellers And Gunfellas“ in den Läden. Erstmals haben sich die Marburger auch einem Thema angenommen und behandeln in den 9 Songs den Einfluss von Handfeuerwaffen in unserem Alltag. Und das natürlich in ihrer unnachahmlichen Art und Weise. „Disposable Significance“ und „Modern Prophets And Saints“ bieten Thrash Metal der Güteklasse 1A. Einfach nur geil!!! Im Gegensatz zu den Vorgängern hat man noch eine Schippe Härte draufgepackt, wie es zu der oben genannten Thematik auch wirklich passt. „Modern Prophets And Saints“ würde auch auf die letzten Werke von TESTAMENT passen, nur damit ihr einen ungefähren Anhaltspunkt hinsichtlich des Härtegrades habt. Bei „Deceptive Silence“ gefällt die Gitarrenarbeit, während mich  der recht klinische Sound dann doch etwas stört. Ich weiß, dass diese Art Produktion besonders bei aktuellen Thrash Metal Bands Gang und Gäbe ist und bei vielen Thrash Maniacs verdammt gut ankommt, mir persönlich ist es viel zu steril. Aber das ist Geschmackssache. „A Breathing Plaything“ ist aber dann wirklich nur ein unterdurchschnittlicher Song, den ich von FACE DOWN HERO nicht unbedingt erwartet hätte. Hier muss ich gestehen, dass ich desöfteren die Skip-Taste gedrückt habe. Sorry. Glücklicherweise zeigt bereits das folgende „Infinite Times“ die Hessen die Hochform. Genau so wie ich sie kenne und liebe. Hier stimmt wieder die Mischung aus Härte und Melodie. Auch das Instrumental „Grave Of An Unknown Soldier“ ist wieder absolut gelungen und lässt den Hörer auch mal gaanz kurz durchschnaufen. Anschließend wird dann wieder gebangt bis der Arzt kommt und auch im dritten Anlauf darf ich wieder eine Kaufempfehlung aussprechen. FACE DOWN HERO gehören zu den ganz großen deutschen Thrash Metal Bands.

Markus

Wertung: 9 von 10

Wer hat Bock auf genialen Bay Area Thrash moderner Spielart mit einem ordentlichen Schuß Ruhrpott-Thrash a la KREATOR zu besten Zeiten? Also eine Mischung aus TESTAMENT, FORBIDDEN und eben den Jungs um Mille Petrozza? Das Ganze versehen mit einer geilen Produktion, die euch die Ohren wegbläst? Dann müsst ihr euch den neuesten Output der Marburger FACE DOWN HERO zulegen. Songs wie der „Copycat Effect“ oder „My Needless Helping Hand“ (hier könnt ich euch das coole Video dazu reinpfeifen) sind perfekter Thrash Metal made in Germany. „Replacement Life“ hätte beispielsweise auch ohne Probleme auf KREATORS „Renewal“ Album sein können und es wäre definitiv einer der stärksten Stücke darauf gewesen. Absoluter Klassikeralarm also. Sänger Kali hat sich zum Vorgänger ordentlich gesteigert und die Leistung seiner Mitstreiter hat Weltklasse-Niveau. Und jeder einzelne der 9 Songs ebenso. No Fillers, just Killers mit Headbanggarantie. Mosht bis euch die Rübe abfällt. Was fehlt also zur Höchstpunktzahl? Gut, bei „This Queasy Feelings“ könnte Kali noch eine Schippe zu legen, das wäre aber der einzige wirkliche Kritikpunkt. Wenn ich mir die Entwicklung vom eh schon starken Debüt zu diesem Zweitwerk ansehe, muss ich aber noch Platz nach oben lassen, denn noch so eine Steigerung und FACE DOWN HERO revolutionieren das Genre! „Where All This Anger Grows“ ist aber bereits Pflichtfutter für alle Thrash Metaller und das wahrscheinlich stärkste Thrash Album der letzten 4-5 Jahre. Los, Los, kaufen, kaufen. Jetzt müssten die Jungs nur noch eine Tournee auf die Beine stellen und euch live die Rübe ein zweites Mal wegblasen. Dann ist das Jahr 2008 in dieser Hinsicht bereits gerettet.

Markus

Wertung: 8,5 von 10

Back to the Roots! So könnte man das Debüt von FACE DOWN HERO nennen. Ihre 10 Songs würden wunderbar auf KREATORS „Renewal“ aus dem Jahr 1992 passen. Und sie sind ähnlich gut, mit einem Schuß TESTAMENT, etwas FORBIDDEN und einem Hauch MEGADETH gewürzt. Besonders geil finde ich die cleanen, kraftvollen Vocals von Frontmann Kali Naumann. Endlich mal wieder ein Thrash Metal Album, bei dem nicht ständig gegrowlt wird. Growls werden nur ab und an eingesetzt und verstärken dann den Song noch zusätzlich. Dazu kommt manches sehr klug gesetzte Sample und ein atmosphärisches Klassealbum ist entstanden. Anspieltipps: „Inside Thought Walls“, ein Nackenbrecher allererster Güteklasse mit einem sehr melodiösen fast schon METALLICA-artigen Refrain und einer fiesen Strophe. Oder auch das geniale „The Great Resurrection“, das nach sanftem Beginn die Keule rausholt. Allerdings erinnert es mich nicht nur auf Grund des Textes an KREATORS „Stronger Than Before“ vom „Outcast“ Album, das nenne ich definitiv eine Inspirationsquelle, oder Jungs? Aber das coole Solo macht das auch wieder wett. Unglaublich geiles Debüt, das es jetzt schon in die Top Ten meiner All Time Faves Thrash Metal geschafft hat. Sonderlich neues hat es zwar nicht zu bieten, aber dafür sind die Songs einfach nur genial! Selten so viele geile Riffs in einer knappen Dreiviertelstunde gehört. Hier ist Kaufen Pflicht!

Markus

Face Down Hero - Divisions And Hierarchies

Info

Band: Face Down Hero
Album: Divisions And Hierarchies
Spielzeit: 38:30 min
Plattenfirma: Yonah Records/New Music
Veröffentlichung: 26.08.2011
Homepage:
www.facedownhero.de

Tracklist

01. Isolation
02. The Art Of Silence
03. Integrity Of The Sun
04. Executed For A Thought
05. Reality (Divisions Of Life)
06. Seventeen Years
07. Apotheosis
08. False Hierarchies
09. Synthetic Heart

Face Down Hero - Storytellers

Info

Band: Face Down Hero
Album: Of Storytellers And Gunfellas
Spielzeit: 43:52 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Alive
Homepage: www.facedownhero.de

Tracklist

 

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Info

Band: Face Down Hero
Album: Where All This Anger Grows
Spielzeit: 45:02 Min.
Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Al!ve
Homepage: www.facedownhero.de

Tracklist

 

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Info

Band: Face Down Hero
Album: Opinion Converter
Spielzeit: 42:25 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Yonah Records/Alive
Vergleichbare Bands: Kreator, Testament, Forbidden

Tracklist

 

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