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Band: Enemy Of The Sun Album: Caedium Spielzeit: 56:22 min. Plattenfirma/Vertrieb: Massacre Records VÖ.: 28.05.2010 Homepage: www.enemyofthesun.com und www.myspace.com/enemyofthesunband Wertung: 9 von 10 Ich bin so platt dass ich es nicht in Worte fassen kann. Waldemar Sorychta, Kultproduzent und kreativer Kopf der Ausnehmeband Grip Inc., bringt mit "caedium" das zweite Album der seiner Grip Inc. Nachfolge Band Enemy Of The Sun auf den Weg. Das Debüt kenne ich leider nur von zwei Songs her, daher will ich keinen Vergleich zulassen, aber was uns hier auf "Caedium" geboten wird sprengt alle Ketten die der Thrash normalerweise zu bieten hat. Ich meine, wie krank muss man sein um extremes Thrash-Riffing mit gleichlauten Akkustikklampfen zu unterlegen? So zu hören bei "I Am One"! Orientalisch klinge Klampfen zu fettestem Double-Bass Gewitter? Zieh dir "Chasing The Dragon" rein. Es ist unglaublich welche Stile hier gemischt werden. Hard Rock Refrains zu Blast Speed, Hardcore Geshoute zu jazzigen Gitarrenläufen und folkloristische Gitarrenattacken zu übelstem Death Metal Gegrunze. Und genau hier kommt das Genie von Mr. Sorychta zum Einsatz. All diese, auf den ersten Hör, völlig wirren Passagen und Stile passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Beim ersten Durchlauf fragt man sich was der gute Waldemar konsummiert hat um so wirr abzugehen. Bei den weitern Durchläufen stellt sich raus dass die Chose perfekt zusammen passt. Klar ist das keine Mucke die man mal eben neben dem bügeln hört, hat man den Einstieg aber mal gefunden, entdeckt man ein Album mit so vielen Facetten dass andere Bands töten würden um auch nur die Hälfte der Ideen eines Songs auf einem Album zu haben. Anspieltips sind hier echt nicht leicht. Wer aber Bock auf völlig abgedrehtes Gebolze hat sollte mal in "The Power Of Mankind" reinhören. Hier ist fast alles vertreten was diese Band komplett einzigartig macht. Steve
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