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Eldorado - Golden
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Band: Eldorado
Album: Golden
Spielzeit: 39:40 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenvertrieb
Homepage: www.myspace.com/eldoradorockband  oder www.eldoradorockband.com
VÖ: 16.09.2009 (in Spanien)
Wertung: 10 von 10
Unglaublich, wie sich die Spanier von ihrem eh schon tollen Debüt „En Busca De Eldorado“ zu ihrem Zweitwerk gesteigert haben. Sänger Jesus Triujillo verleiht den Songs genau den richtigen Esprit, die Gitarren von Nano Paramio setzen exakt die richtigen Akzente und das Grundgerüst aus den Drums von Javi Planelles und dem wummernden Bass von Cesar Sanchez treibt die Songs unglaublich nach vorne. Jeder, der auf gut gemachten Hardrock mit 70s Flair steht und sich bei DEEP PURPLE oder RAINBOW wohlfühlt, muss bei ELDORADO sofort zugreifen! Versehen mit einer absolut spitzenmäßigen Produktion bietet „Golden“ (die gleiche CD steht auch unter dem Namen „Dorado“, dann aber mit spanischen Texten in den Läden) knapp 40 Minuten absoluten Musikgenuß. Produziert hat übrigens Richard Chycki, der auch schon bei AEROSMITH, MICK JAGGER oder PINK an den Reglern stand und für den Mix ist Andy VanDette verantwortlich, der auch schon bei GOTTHARDS „Needs To Believe“ Album mitarbeitete. Der Wechsel von spanischen zu englischen Texten dürften den Jungs auch ein paar Türen außerhalb Spaniens öffnen, so hoffe ich zumindest. Kommen wir endlich zu den 9 Stücken auf „Golden“. „The House Of The 7 Smokestacks“ ist ein auf das wesentliche komprimierter Rocksong, der je öfter man ihn hört, beständig wächst. Klasse. „The Rocket Song“ geht das Ganze dann ein wenig relaxter an und hat einen leichten Sleaze Einschlag. Absolut cool. „Atlantico“ driftet dann voll in die 70er Jahre ab und könnte eigentlich auch von DEEP PURPLE stammen. Bei „Falling, Falling“ dominieren die lässigen Gitarrenriffs und der unwiderstehliche Groove, ehe mit „I Don't Need No Doctor“ eine Coverversion folgt (das Original stammt glaube ich von RAY CHARLES, es gibt aber auch eine tolle W.A.S.P. Und eine irre HUMBLE PIE Version), die mit einem irren Drive ausgestattet ist. Die Ballade „The Worst Of Myself“ ist schlicht und ergreifend die beste Ballade des Jahres 2009. „Free (A Chain Reaction“ spielt dann sämtliche AIRBOURNE, ACDC-ähnlichen Rock N Roller mit einem fetten Sound an die Wand und überrolt diese mit einer Energie, wie ich sie nie gehört hab, bevor ein wunderbar 70s mäßiger Refrain dem Ganzen die Krone aufsetzt. Da auch „Tarot TV“ und „The Jackarta Club“ auf jedem anderen Album zu den Highlights zählen würden, gibt es für „Golden“ nur eine mögliche Note und das ist volle Punktzahl! Jetzt meine große Bitte an euch: Surft auf www.eldoradorockband.com und sichert euch für lächerliche 10 € plus Versand dieses Hammeralbum. ELDORADO rock more than any other band in the world!

Eldorado
uk

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Band: Eldorado
Album: En Busca De Eldorado
Spielzeit: 38:49 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Cdpoolmusic/Avispamusic
Homepage: www.enbuscadeeldorado.com oder www.myspace.com/enbuscadeeldorado
Wertung: 8,5
Nur durch Zufall bin ich über diese spanische Band bei myspace gestolpert. Als ich dort die ersten Takte gehört hab, war allerdings mein Interesse geweckt. Geile Produktion, dachte ich mir. Gut, ich bin nicht der große Kenner von spanischsprachigem Rock/Metal, aber was solls? „En Busca De Eldorado“ ist das Debüt dieser jungen Band und als Produzent konnten sie niemanden geringeren als Richard Chycki gewinnen, der schon mit Größen wie AEROSMITH und RUSH gearbeitet hat. Daher also der geile Sound. Und nicht nur der Sound hat es in sich. Schon der Opener „Abril“ weiß mit guten Ideen zu gefallen. Das nachfolgende „El Final“ geht auch ziemlich locker von der Hand und erinnert an eine Kreuzung aus den HEROES DEL SILENCIO und eben AEROSMITH (mit spanischen Texten wohlgemerkt). Doch dann folgt mit „Un Mal Presentimiento“ ein Song, der von einer göttlichen Gitarrenarbeit und wunderbaren Harmonien und Melodien lebt. Richtig geil. Hier zeigt sich, dass ELDORADO mehr als nur ein Quäntchen Talent besitzen, hier steckt das Potenzial einer kommenden Topband drin. „Dejame Decirte“ ist ein locker-flockiger Song geworden, der mit entsprechender Promotion das Zeug zu einem Radiohit hat (geht schon ein wenig in die AOR Richtung, aber mit einem richtig toughen Gitarrensolo). Anschließend folgt der Titeltrack, der ganz ordentlich geworden ist, jedoch nicht wirklich überrascht. Ist vielleicht auch ein wenig viel verlangt. Der Einstieg bei „El Jugador“ könnte dann auch von AC/DC oder AEROSMITH stammen und Sänger Jesus Trujillo überzeugt mit einer echt starken Leistung. Auch der einzige englischsprachige Song „Mistreated“ kann im Grunde als 70er Jahre Hommage überzeugen, ist mit 8 ½ Minuten nur etwas zu lang geraten. Das abschließende „Identidad“ beendet dann sehr kurzweilige und viiiel zu kurze 39 Minuten. Eigentlich bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, außer: Schaut schnellstmöglich auf der myspace-Seite der Spanier vorbei und krallt euch das Teil. ELDORADO werden endlich wieder spanisch-sprachigen Rock in die Charts bringen können. Das Potenzial ist mehr als nur vorhanden.

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