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Band: Edge Of Forever Album: Another Paradise Spielzeit: 50:23 min. Plattenfirma/Vertrieb: 7Hard/H´art Vertrieb Veröffentlichung: 15.01.2010 Homepage: www.edgeofforever.it oder www.myspace.com/edgeofforeverofficial Wertung: 8 Neues Futter für Melodicrockfans aus dem sonnigen Italien. OK, so sonnig wird es auch in Italen diese Tage nicht sein, aber EDGE OF FOREVER können mit ihrem dritten Werk “Another Paradise” bestimmt ein sonniges Lächeln auf die Lippen der Fans zaubern. Einiges hat sich getan im EOF-Lager seit dem Vorgänger “Let The Demon Rock´n Roll” von 2005. Als erstes gibt es mit Alessandro Del Veccio einen neuen Sänger, der Ex-AXE Shouter Bob Harris ersetzt. Ein schweres Erbe, das Del Veccio aber zu Höchstleistungen angestachtelt haben muss, denn seine Stimme lässt Bob Harris nicht vermissen. Ganz muss der Hörer aber nicht auf Harris verzichten, denn er hat diverse Backing Vocals beidgesteuert, dazu später mehr. Aber auch Gitarrist Walter Caliaro ist seit 2005 mit an Bord und auf Konserve der “Neue”. Last but not least ist noch Bassist Nik Mazzucconi neu bei EOF. Soviel zu den personellen Neuerungen, aber was hält der frisch gepresste Silberling “Another Paradise” sonst noch parat? In erster Linie melodischen Hardrock mit großartigen Chören und einer ordentlichen Prise Keyboards. Das Eingangsquartett “Distant Voices”, “Another Paradise”, “Lonely” und “Edge Of Life” geht runter wie Öl. Danach gibt es mit “I Won´t Call You” und “My Revenge” etwas durchschnittlichere Kost, bevor die tolle Ballade “What I´ve Never Seen” zum Zuge kommt (hier hat Bob Harris die Backing Vocals beigesteuert, da kommt fast ein wenig AXE-Stimmung auf). Weitere Gastmusiker sind u.a. Carsten “Lizard” Schulz (EVIDENCE ONE, DOMAIN) und Igor Gianola (U.D.O., GOTTHARD, JORN). Leider gibt es auch einen Totalausfall zu verzeichnen, denn die folgende Coverversion von “What A Feeling” ist nur noch peinlich, man könnte auch sagen painlich, autsch. Jetzt ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt aber die letzten beiden Songs “Eye Of The Storm” und “Against The Wall” können auf der Zielgeraden noch einiges retten. Produziert hat Sänger und Keyboarder Alessandro Del Veccio selbst, das Mastering wurde in die goldenen Hände von Michael Voss gelegt. Beim Sound gibt es noch kleine Abzüge, die Songs könnten hier und da etwas bulliger aus den Boxen drücken, aber insgesamt haben die Italiener einen tollen Job abgeliefert und mit “Another Paradise” ein schönes Stück Melodic Rock gezaubert, das ihr Euch gut und gerne in den Einkaufskorb legen könnt. Stefan
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