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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
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www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Dust_Of_Everyday_-_Dust_Of_Everyday

Band: Dust Of Everyday
Album: Dust Of Everyday
Spielzeit: 42:13 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Echozone/Sony Music
Homepage: www.dustofeveryday.de
VÖ: 29.04.2011
Wertung: 7 von 10
Wo soll ich bei DUST OF EVERYDAY nur anfangen? Eigentlich gibt es die Band im Grunde bereits seit 1999. Damals hießen sie noch LACRIMAS DEL OSCURO, aber nur bis 2001, denn dann waren sie THE DAWNING (irgendwie internationaler), 2002 – 2006 dachte man sich PRIMESCAPE klingt noch besser, nur um 2006 – 2008 wieder THE DAWNING genannt zu werden. Und siehe da seit 2008 ist DUST OF EVERYDAY zum Bandnamen erkoren worden und man hat ihn sogar bis jetzt beibehalten (höhö). Nun hat man auch einen Plattenvertrag bekommen (lag es am Bandnamen?) und endlich 2011 das Debütalbum veröffentlicht. Und genau so abwechslungsreich wie sich die Band bisher präsentierte, ist auch die Musik geworden, der sich die 5 Jungs hingeben. Fangen wir mit „Tomorrow“ an. Nach einem coolen Einstiegsriff, kommen die Keys und die Drums mit starkem Sound durch die Boxen. Dazu gibt es choralartige Gesangseinlagen ehe Sänger Masi Kriegs endlich los legt und ich werde stark an frühere PARADISE LOST Alben erinnert. „Draconian Times“ kommt mir da in den Sinn. Kein schlechter Anfang. Und ähnlich wie PARADISE LOST lassen sich DUST OF EVERYDAY einfach in keine Schublade pressen. „Afraid To Breathe“ hat sogar einen Hauch U2. Und ist noch dazu verdammt gut geworden. Nur manchmal sollte Sänger Masi ein wenig den Pathos aus seiner Stimme verbannen und songdienlicher, klarer singen. Und manche Silbe am Ende nicht verschlucken,passiert ihm später leider manchmal. Ist aber nicht so schlimm. „Rock 'n' Roll Moon“ hat dann auf Grund der Songstruktur und des Refrain bei mir den Eindruck hinterlassen, als ob TYPE O NEGATIVE sich mit LORDI gepaart und einen Bastard geboren hat. Doch auch hier geht der Daumen weit nach oben. Cooler Song. Bei „Walking Away“ kommt die Unentschlossenheit bei DUST OF EVERYDAY zum Vorschein. Soll es nun eine Ballade oder doch ein Powersong werden...das Ergebnis liegt irgendwo im Nirgendwo und plätschert leider an mir vorbei. Das Duett „Stranded“ ist Gothic pur, schmalzig ohne Ende, nicht so ganz meins. Da mich von den restlichen Songs leider nur noch „Requiem“ mit seiner Eingängigkeit halbwegs überzeugen kann, drückt das aber ganz schön auf die Wertung. Denn bei 9 Songs sind leider nur 4 Songs wirklich stark, 3 sind ordentlich und „Queen Of The Night“ und „Things Inside“ sind ehrlich gar nicht gut geraten. Macht bei mir aber immerhin noch 7 von 10 Punkten und wer einem interessanten „neuen“ Act mit den oben genannten Referenzen anhören möchte, sollte sich die Scheibe schnell zulegen.
Markus

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