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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Dr Grind - Speechless

Band: Dr. Grind
Album: Speechless
Spielzeit: 79:38 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Eonian Records/Nightmare Records
Homepage: www.myspace.com/officialdrgrindpage
VÖ: 10.04.2009 (in den USA)
Wertung: 7,5
Die amerikanische Plattenfirma Eonian Records hat sich darauf spezialisiert alte Hardrock Perlen der 90er Jahre zu finden und erstmals auf CD zu pressen. Gerade die Szene in den Staaten wurde ja damals durch das Hereinbrechen der Grunge Welle fast völlig platt gemacht und viele Bands, die kurz vor dem Deal standen, mussten frustriert das Handtuch werfen. DR. GRIND aus Seattle ging es da nicht anders. Und das ist teilweise schade. Denn auf der nun vorliegenden Scheibe sind durchaus geile Hair Metal Nummern dabei, die irgendwo in der Schnittmenge aus MÖTLEY CRUE, TESLA und DOKKEN wildern. Naturgemäß ist der Sound der Scheiblette allerdings nicht das Gelbe vom Ei, da ja alles aus Demoaufnahmen und günstig produzierten EPs zusammen gestellt wurde. Daran sollte man sich aber nicht stark stören. Bessere Aufnahmen existieren nun mal nicht. Sänger Rick Allen hat eine wuchtige Stimme, John Tippins und Tom Moore fahren auch einige coole Riffs raus, Danny Dallys Bass ist zwar manchmal nicht wirklich zu hören, sondern nur zu erahnen und die Drums von Dave McCabe könnten auch eine bessere Produktion vertragen, doch das Paket ist trotzdem stimmig. Jedenfalls für Fans der oben genannten Bands. „Call Of The Wild“, das stark CRUE erinnernde „Calamity“ oder der Titelsong sind richtig gute Nummern, die voll nach vorne abgehen. Es gibt mit „Janie“ auch eine herzzerreißende Power-Ballade zu hören, die trotz ordentlichem Druck auf die Tränendrüse, musikalisch gute Unterhaltung bietet. POISON lassen grüßen. Weitere Anspieltipps sind „Here And Gone“ und „Love Will Find A Way“, welches mit fast schon lustigen Melodien aufwarten kann, das würde sich heutzutage keiner mehr trauen. Hört euch nur mal den Refrain an und ihr wisst, was ich meine. Gut, bei insgesamt 17 Songs sind auch ein paar Lückenfüller zu finden, für eine fast 80-minütige Zeitreise bietet sich „Speechless“ aber definitiv an.

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